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26. Februar 2016 / 11:47 Uhr

Staatsanwalt lässt notorisch kriminellen Asylwerber zum 190. Mal laufen

Das Presseportal der Bundespolizeiinspektion Kassel berichtet von einem Fall, der für die deutsche Justiz symptomatisch ist. Ein junger Afrikaner wurde am 23. Februar im ICE-Zug von Frankfurt in Richtung Kassel von einer Zugbegleiterin dabei ertappt, wie er sich in aller Öffentlichkeit selbst befriedigte. Eine gültige Fahrkarte oder Geld, diese zu bezahlen, besaß er selbstverständlich nicht. Im nächsten Bahnhof übergab die Zugbegleiterin den jungen Mann der Polizei und erstattete Strafanzeige.

Asylwerber ist amtsbekannt

Bei der Identitätsfeststellung mussten die Polizeibeamten feststellen, dass es sich bei dem Delinquenten um kein unbeschriebenes Blatt handelt. Es handelte sich um einen 23-jährigen Asylwerber aus Eritrea, der bereits 189 Strafanzeigen auf dem Kerbholz hat. Darunter finden sich unter anderem das Erschleichen von Leistungen, Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung und über 40 Diebstähle. Dem umfangreichen Akt fügte die Polizeiinspektion in Kassel nun ein 190. Strafverfahren hinzu. Diesmal wegen Erschleichens von Leistungen und exhibitionistischer Handlungen.

Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft in Fulda musste der Asylwerber ein weiteres Mal auf freien Fuß gesetzt werden.

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