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30. November 2015 / 11:40 Uhr

Satire-Video: Til Schweiger hasst Flüchtlinge

„Flüchtlinge gehen mir auf den Sack," sagt Till Schweiger in dem nun aufgetauchten, von STUPIDOvizion bearbeiteten Satire-Video. Da wird die Entgleisung des Schauspielers in der ARD-Sendung „Menschen bei Maischberger“, in der Schweiger mit dem Satz „Sie gehen mir auf den Sack, echt!" Richtung CSU-Politiker Andreas Scheuer völlig ausrastete, Richtung Flüchtlinge gelenkt.

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Preis für Position in der Flüchtlingsdebatte

Til Schweiger und das Thema „Flüchtlinge“ scheint zu einer Never-Ending-Story zu werden. Wie berichtet, wurde der Schauspieler („Honig im Kopf") kürzlich vom Modemagazin GQ zum „Mann des Jahres“ gewählt. „Für seine öffentliche Position in der Flüchtlingsdebatte, die 2015 jeden Menschen in diesem Land bewegt hat, muss man Til Schweiger großen Respekt zollen“, begründete GQ-Chefredakteur José Redondo-Vega die Entscheidung. Schweiger habe eine eindeutige Haltung der Mitmenschlichkeit und Empathie bewiesen und sei davon trotz lauter Kritik nicht abgerückt. Der Filmstar beweise Zivilcourage.

Flüchtlingsheimprojekt scheiterte

Schweiger machte allerdings nur mit seinen Aussagen auf sich aufmerksam, sein Projekt, ein Flüchtlingsheim für Familien zu bauen, scheiterte, weil er sich dem Vernehmen nach mit nicht kreditwürdigen und in Söldnerfirmen involvierte Partner eingelassen hatte: Der Eigentümer, welcher 2014 die Kaserne für das geplante Flüchtlingsprojekt erwarb, die Firma „Princess of Finkenwerder“ von Schweigers Bekannten Wolfgang Koch, sei alles andere als liquide, berichtete der Kopp-Verlag. Womöglich handle es sich um eine Briefkastenfirma. Auch ein weiterer Freund Schweigers, Jan Karras, geriet bei näherer Betrachtung ins Zwielicht. Der Geschäftspartner Karras sei auch Berater von Greenzone Consulting, einer Söldner-Agentur, die in den zahlreichen Kriegsgebieten dieser Welt aktiv ist. Der Schauspieler Schweiger setzt sich hingegen weiterhin öffentlich dafür ein, dass immer mehr Flüchtlinge nach Deutschland kommen.

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