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4. November 2014 / 13:00 Uhr

„Stimme für Menschlichkeit“: Künstler hetzen gegen FPÖ-Wähler

Seit 28. Oktober 2014 ist auf Facebook eine Seite mit dem Namen „Stimmen für Menschlichkeit“ aktiv, in der mittlerweile über 20 Persönlichkeiten aus dem Bereich Schauspiel, Kunst, Wissenschaft etc. auf Sujets mit ihrem Konterfei samt Zitaten abgebildet werden. Alle haben sie gemeinsam, dass sie die FPÖ insgesamt, den Parteiobmann HC Strache oder FPÖ-Wähler attackieren.

In jenem Sujet, das den als „Kaiser“ bekannten Schauspieler Robert Palfrader zeigt, wird ein vier Jahre altes Zitat aus einem Interview ausgegraben, in dem Palfrader zehn Prozent der FPÖ-Wähler als Nazis diffamiert. Beim Rest handle es sich um „frustrierte arme Hund“, die gegen ihr eigenes Leben protestieren würden. „Ostbahn-Kurti“ Willi Resetarits wiederum meint, dass die FPÖ draufgekommen sei, mit Hass Wählerstimmen zu lukrieren. Der Sänger Hubert von Goisern will der FPÖ die Verwendung seiner Lieder bei Veranstaltungen verbieten, während Hirnforscher Niels Birbaumer Vergleiche mit Hitler zieht und Wähler kritisiert, die diese „Scheiße noch einmal wählen“.

Künstler lassen sich regelmäßig politisch instrumentalisieren

Die Zitate sorgen bei vielen Österreichern für Empörung. Die Sujets lassen eine gewisse Professionalität erkennen, die die Frage nach den Hintermännern aufwirft. Mittlerweile wird spekuliert, ob es sich bei der Seite „Stimmen für Menschlichkeit“ um eine gesteuerte Kampagne der SPÖ handeln könnte, die im Wiener Wahlkampf mit Toleranz und Menschlichkeit punkten will, wie es Bürgermeister Häupl jüngst verkündete. FPÖ-Wähler sollen offenbar bewusst provoziert und aus der Fassung gebracht werden, damit nachher die „Gutmenschenkeule“ zuschlägt. Nicht zum ersten Mal lassen sich die meist staatlich oder über den von der Regierung gesteuerten ORF alimentierte Künstler politisch instrumentalisieren.

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