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26. Oktober 2014 / 18:35 Uhr

Radikale Muslime könnten Ebola-Virus einsetzen

Durch das gleichzeitige Auftreten von Ebola und eines weltweiten Islam-Terrorismus macht sich regelrechte Hysterie bei Teilen der US-Meinungsbildner breit. Marc A. Thiessen, renommierter Publizist der Tageszeitung Washington Post, hat in einem jüngsten Artikel nun das Horror-Szenario eines Einsatzes des Ebola-Virus durch fanatisierte Muslime angesprochen.

Thiessen warnt vor Selbstmordattentätern, die sich mit Ebola infizieren lassen, um dieses dann in den USA oder Europa zu verbreiten. So könnte laut Thiessen durchaus der Fall eintreten, dass sich ein mit Ebola infizierter Islamist auf einem Flughafen oder in einem Einkaufszentrum in die Luft sprengt und so das Virus mit maximaler Wirkung verbreitet.

Boko Haram operiert im Ebola-Gebiet

Weitaus realistischer ist allerdings die Verbreitung auf „konventionelle“ Art und Weise. So herrscht in den bisherigen Verbreitungsgebieten in Sierra Leone, Guinea, Nigeria, Senegal, Kongo und Liberia teilweise Bürgerkrieg. Dies führt zu Flüchtlingsströmen und mangelnder medizinischer Versorgung, was eine Ausbreitung der Ebola-Seuche doppelt begünstigt. Dazu kommt, dass in einigen Regionen Nigerias die islamistische Terrororganisation Boko Haram operiert. Diese könnte etwa über die geübte Methode, Wasserstellen mit infizierten Tier- und Menschen-Kadavern zu verseuchen, auch Ebola verbreiten. 

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