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2. Oktober 2014 / 13:12 Uhr

Hollande hat Mehrheit im französischen Senat verloren

Eine schwere Schlappe musste Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande bei Teilwahlen zum Senat, der zweiten Parlamentskammer, einstecken. Die Sozialisten haben ihre Mehrheit dort verloren, Gewinner sind die oppositionellen Bürgerlichen und der Front National (FN). Obwohl der Senat nur beschränkten Einfluss auf die Gesetzgebung Frankreichs hat, sind die Senatswahlen immer ein Seismograph für das gesamtpolitische Klima. Auch Hollande leitete seinen Erfolg bei der Präsidentenwahl und in der Nationalversammlung 2012 durch einen ersten Etappensieg im Senat ein.

Neben den bürgerlichen Christdemokraten und Liberalen hat vor allem Marine Le Pens FN mit dem erstmaligen Einzug in den Senat ein deutliches Lebenszeichen von sich gegeben.

David Rachline und Stéphane Ravier als FN-Bannerträger

Mit David Rachline und Stéphane Ravier ziehen zwei geeichte Kommunalpolitiker des FN in den französischen Senat ein. Rachline ist Bürgermeister in Fréjus und Ravier amtiert als Bezirksbürgermeister in Marseille. Marine Le Pen ist höchst erfreut über diesen Sieg, da sie damit nach Nationalversammlung und Europaparlament auch im Senat über FN-Bannerträger verfügt. 

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