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28. Juni 2014 / 18:56 Uhr

US-Industrieverbände laufen gegen Russland-Sanktionen Sturm

Die US-Industrie läuft Sturm gegen die von Präsident Barack Obama und seiner Administration verhängten Sanktionen gegen Russland wegen der Ukraine-Krise. Die Industrie fürchtet den massiven Verlust von Umsätzen und damit Arbeitsplätzen, wenn Obama und Co. weiterhin gegen Moskau einen Wirtschaftskrieg führen. Man erinnert an die fehlgeschlagene Sanktionspolitik der Jimmy-Carter-Administration im Jahr 1979. Carter versuchte damals als US-Präsident mit einem Weize-Embargo gegen Russland Muskeln zu zeigen. Die US-Agrarwirtschaft erlitt damals schweren Schaden. Carters Nachfolger Ronald Reagan musste das Embargo 1981 wieder aufheben.

US-Industrieverband NAM macht Stimmung gegen Sanktionen

Vor allem der Industrieverband National Association of Manufacturers (NAM) macht Stimmung gegen die Sanktionen gegen Russland. In einer großen Inseratenkampagne argumentiert NAM im Auftrag seiner Mitgliedsbetriebe gegen das Sanktions-Programm, das insbesondere die Wirtschaftsbeziehungen der Energie-, Finanz- und Rüstungsfirmen zu Russland treffen soll.

Man fürchtet mittel- und langfristig schwere Einbußen im Russland-Geschäft und gleichzeitig massive Gegenmaßnahmen Moskaus. Die dortige Regierung hatte erst kürzlich mit der Eurasischen Wirtschaftsunion begonnen, gegenüber den USA und der EU einen eigenen Wirtschaftsblock aufzubauen.

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