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14. Juni 2014 / 09:34 Uhr

Pastafarianismus: NEOS-Abgeordneter Niko Alm scheitert als Religionsgründer

Gleich eine doppelte Niederlage kassierte der Linksaußen der pinken NEOS-Fraktion, Niko Alm, in dieser Woche. Zuerst wurde der praktizierende Atheist durch seinen Parteichef Mathias Strolz als Religionssprecher der NEOS-Parlamentsfraktion abgelöst. Nun lehnte das im Bundeskanzleramt angesiedelte Kultusamt auch noch den Antrag von Alms „Kirche des fliegenden Spaghettimonsters“ (KdFSM) zur Anerkennung als Religionsgemeinschaft ab. Laut dem zuständigen Kultusamtsleiter Oliver Henhapel habe der Antrag von Alm und Co nicht den formalen Kriterien des Bekenntnisgemeinschaftsgesetzes entsprochen.

Die von den Jüngern des fliegenden Spaghettimonsters eingereichten Statuten hätten keinen Bezug zu einer religiösen Lehre genommen, sondern sich als ironisch-kritische Bewegung deklariert. Damit könnte der Pastafarianismus nicht als religiöse Bekenntnisgemeinschaft anerkannt werden. Die Gründer-Gruppe hatte hingegen argumentiert, man zähle mehr als 450 Mitglieder und erfülle die Voraussetzungen für eine religiöse Bekenntnisgemeinschaft.

Alm als linker Flügelmann eine Belastung für NEOS

Nun bleibt Alm und seinen Jüngern nur noch der Gang zum Bundesverwaltungsgericht, um doch noch als Bekenntnisgemeinschaft vom Kultusamt anerkannt zu werden. In seiner Fraktion wurde der pink-grüne Alm als linker Flügelmann jedenfalls schon isoliert. Zukünftig darf sich der Religionsgründer als Raumfahrtsprecher betätigen. Hier sind mögliche zukünftige politische Verwerfungen überschaubar, außer Alm verlangt die Zuwanderung von Aliens nach Österreich. Aber auch das trauen einige dem linken Alm zu.

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