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6. Juni 2014 / 08:25 Uhr

Kreuze auf Friedhof sollen bei muslimischer Bestattung verschwinden

Ein massives Zusammenprallen von verschiedenen Kulturen gibt es in der österreichischen wie auch deutschen Landschaft fast täglich. Die Auseinandersetzungen zwischen Christen und Muslimen erzürnen die Bürger aber immer öfter und längst lässt man sich nicht mehr alles gefallen. Vor kurzem hat sich ein solcher Vorfall auch im deutschen Offenbach bei Frankfurt am Main ereignet. Wo zuerst eine Einigung zwischen den beiden Kulturbereichen zustanden gekommen war, wollten Muslime immer mehr.

Friedhof ohne Kreuze

Sterben ist eine Sache, über die keiner gerne spricht. Die damit verbundenen Begräbnisse sind kein Anlass für Geschichten. Anders jedoch in diesem Fall, wo eine muslimische Gemeinde in der hessischen Ortschaft Seligenstadt am Main einen eigenen Platz am Friedhof begehrt hat. Soweit so gut: der Platz wurde gefunden. Nun fordert die Glaubensgemeinschaft rund um Ausländerbeirats-Chef Ergün Kumcu und Bashir Khan von der Ahmadiyya-Gemeinde, dass während einer Bestattung die christlichen Symbole am übrigen Friedhofsgelände abgenommen werden.

Es wurde lange verhandelt, um den Muslimen eine eigene Zeremonie zu gestatten. Auf diesem Teil des Friedhofs sollen keine Särge in die Erde gesenkt werden, sondern die Leichname in Tücher gewickelt und gen Osten, also Richtung Mekka, ausgerichtet werden. Während dieser Prozedur sollten allerdings Kreuze in der Trauerhalle, wo dann Suren aus dem Koran gelesen werden, abgehängt oder verdeckt werden. So fordert es Bashir Kumcu von der Ahmadiyya-Gemeinde: „“Wir passen uns doch an, bestatten nach den Regeln der Friedhofsordnung“.

Zu einer Stellungnahme aus der deutschen Ortschaft war zwar keiner bereit. Aus dem Rathaus hört man jedoch andere Töne: „Die Muslime könnten ihre Trauerfeier doch an einem anderen Ort abhalten, dort wo kein Kreuz hängt.“ 

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