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USA

29. Dezember 2013 / 22:10 Uhr

USA lieferte „neues Gold“ an deutsche Bundesbank

Die „Rückholaktion“ deutscher Goldreserven der Bundesbank aus New York und Paris wirft immer neue Rätsel auf. Der Präsident der deutschen Bundesbank, Jens Weidmann, hatte vor Weihnachten angekündigt, dass nunmehr 37 der insgesamt mehr als 3.000 im Ausland lagernden Tonnen Goldreserven „heimgeholt“ worden sind. Nun erweist sich die Rückführung von wenig mehr als einem Promille der deutschen Goldreserven als großes Mysterium.

Offensichtlich mussten zur Bereitstellung der den Deutschen gehörenden Goldreserven erst Goldbarren „eingeschmolzen“ werden, um den Auftrag auch ausführen zu können. Von den ursprünglichen Goldbarren, die bereits in den fünfziger und sechziger Jahren nach New York und Paris verbracht wurden, war scheinbar nichts mehr übrig. Bereits 2012 verweigerte etwa die Federal Reserve, bei der die deutschen Goldreserven lagern, eine „physische Inspektion“ der Bestände in New York.

Goldbarren wurden offensichtlich anders verwendet

Nun regt sich in Expertenkreisen der Verdacht, dass die ursprünglich in Verwahrung genommenen deutschen Goldbarren in den letzten Jahren einer anderen Verwendung zugeführt worden sind. Die nun gelieferten Barren sollen jedenfalls ausschließlich Serien-Nummern aus 2013 tragen. Offensichtlich hatte die Federal Reserve die deutschen Goldreserven nicht nur passiv verwahrt, sondern sie aktiv im Markt verwendet. Dies war aber so nicht vereinbart. Nun ist nicht auszuschließen, dass Teile der deutschen Goldreserven in der Vergangenheit zu Marktmanipulationen verwendet worden sind und damit nun bei ganz anderen Eigentümern, etwa den Chinesen oder den Indern, liegen.

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