Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich

Foto: Bild:

3. August 2013 / 08:00 Uhr

Nerven in ÖVP liegen blank: Kurz beschimpft Parteikollegin Stenzl als „ausländerfeindlich“

In der Volkspartei liegen im Wahlkampf die Nerven blank – zumindest bei Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz, der sich als Rabauke hervortut: Er beschimpft über die Medien seine Parteifreundin Ursula Stenzel – sie ist Bezirksvorsteherin des 1. Wiener Gemeindebezirkes – als „ausländerfreindlich“, weil diese Kritik an der Partei übte.

Stenzel kritisierte kürzlich die eigene Partei als „zu liberal“, was viele Wähler verschrecken würde. Außerdem würden einige die ÖVP nicht wählen, weil der Salzburger JVP-Chef Asdin El Habbassi – ein Moslem – auf Platz fünf der Bundesliste gereiht sei. Das war zu viel für den Integrationsstaatssekretär und er holte – ebenfalls in den Medien – zu einem Rundumschlag gegen Ursula Stenzel aus. Kurz warf ihr „plumpe Ausländerfeindlichkeit“ vor.

„Die Werte in der ÖVP sind klar, aber die Zusammensetzung soll breit sein“, betonte der Staatssekretär in der Presse. Genauso wie Jung und Alt, Frauen und Männer vertreten sein sollten, würden auch Menschen mit und ohne Migrationshintergrund dazugehören – auch aus verschiedenen Religionsgruppen: „Eine Volkspartei sollte die Gesellschaft widerspiegeln.“

Voriger / nächster Artikel

Unterstützen Sie unsere kritische, unzensurierte Berichterstattung mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Folge uns auf unserem Telegram-Kanal, um Artikel zu kommentieren und unzensuriert informiert zu bleiben.

Teile diesen Artikel

    Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:

Politik aktuell

26.

Jan

17:12 Uhr

Wir infomieren

Unzensuriert Infobrief

YouTube player

YouTube player