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21. Juni 2013 / 08:00 Uhr

Islamisten massakrierten 16 Schüler in Nigeria

In Nigeria eskaliert die islamistische Gewalt und richtet sich jetzt sogar gegen unschuldige Kinder. Im Norden Nigerias stürmten bewaffnete Extremisten der islamistischen Sekte Boko Haram eine Schule und massakrierten fünf wehrlose Schüler. Kurz darauf wurden weitere vier auf dem Schulgelände in der Stadt Maiduguri kaltblütig erschossen. Am vergangenen Sonntag waren bereits sieben Schüler und zwei Lehrer in Datmaturu im Bundesstaat Yobe umgebracht worden.

Boko Haram bedeutet zu Deutsch: “Westliche Bildung verboten”. Diese Islamisten-Gruppe verübt seit 2009 immer wieder blutige Anschläge gegen christliche Kirchen und staatliche Behörden. In den letzten vier Jahren forderte der Terror schon mehr als 3.600 Opfer.

Boko Haram will islamistische Strukturen in Nigeria aufbauen

Der Staat Nigeria ist mit rund 160 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land Afrikas, zweigeteilt in einen überwiegend moslemischen Norden und einen überwiegend christlichen Süden, der aufgrund von Rohstoffvorkommen – vor allem Ölquellen – ökonomisch besser gestellt ist

Boko Haram hat sich zum Ziel gesetzt, die islamische Rechtsordnung im Norden Nigerias einzuführen. Gegenüber Christen und anderen religiösen Gruppen hat Boko Haram eine “Kriegserklärung” abgegeben. Durch fortgesetzte religiöse Säuberungen versucht diese Extremisten-Gruppe, die Christen zu vertreiben.

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