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7. Juni 2013 / 20:15 Uhr

Muslimische Asylbetrüger wurden als Katholiken getarnt

Jede menge kriminelle Energie ist im Spiel, wenn Schlepperbanden Asylbetrüger nach Österreich schmuggeln. Aus dem „heiligen Land Tirol“ ist ein besonderer Fall bekannt gekommen. Eine Gruppierung trimmte für Geld iranische Staatsbürger, die der muslimischen Glaubensgemeinschaft angehörten, auf katholisch. Die Schlepperorganisation, deren zentrale Figur eine 36-jährige Frau ist, hat seit dem Jahr 2011 nicht weniger als 60 Asylwerber nach Tirol gebracht und sie gleichzeitig zu Katholiken „ausgebildet“. Mit diesem Trick versuchte man, die Asylbehörden zu täuschen und die Asylanten als religiös Verfolgte auszugeben. Dies gelang auch in vielen Fällen, und die Asylbehörde erließ positive Bescheide wegen „religiöser Verfolgung“.

Katholische Kirche führte Glaubenskurse durch

Besonders pikant ist dabei, dass diese Glaubenskurse die katholische Kirche selbst durchgeführt haben soll. Sie dienten als Vorbereitung für die Konvertierung zum katholischen Glauben. Allein in der Osternacht 2013 sollen 30 bis 40 Asylbetrüger durch eine kirchliche Taufe zu Mitgliedern der katholischen Kirche gemacht worden sein. Im streng islamischen Iran steht auf die Zugehörigkeit zum Christentum die Todesstrafe, damit ist religiöse Verfolgung ein Asylgrund in Österreich.

Christoph Hundertpfund, stellvertretender Chef des Tiroler Landeskriminalamtes, hat die Methode laut ORF als „genial“ bezeichnet. Noch ist offen, was mit den Asylbetrügern und ihren illegal erworbenen Aufenthaltstiteln passieren soll.

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