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26. Mai 2013 / 23:30 Uhr

Hunderttausende marschieren in Paris gegen die Homo-Ehe

Für den 26. Mai haben die hauptsächlich christlich-konservativen Gegner der vollkommen gleichgestellten Homo-Ehe erneut eine riesige Demonstration in Paris geplant. Aufgrund des skrupellosen Vorgehens der französischen Polizei in der Vergangenheit hat die russische Botschaft den Teilnehmern bereits angeboten, sie zum Schutz vor der Polizeigewalt in ihrem Hoheitsgebiet aufzunehmen.

Aktivisten der Identitären Bewegung haben hat das Dach der sozialistischen Partei erklettert und ein Banner gehisst, auf dem Präsident Hollande zum Rücktritt aufgefordert wird. Gemäßigtere Demonstranten reisten aus allen Teilen Frankreichs an, manche sogar aus Belgien. Lokale Zeitungen sprechen von „ein paar tausend“ Teilnehmern – eine Aussage, die den Umfang des Unmuts über die antitraditionellen Strömungen Frankreichs erneut herunterspielen will. Die Polizei spricht mittlerweile von 150.000 Menschen, die Organisatoren von einer Million.

Millionen Bürger von niemandem gehört

Auch von offiziellen Stellen der Kirche bekommt die Bewegung Unterstützung: Der Patriarch der russisch-orthodoxen Kirche unterstreicht in einer öffentlichen Stellungnahme die Freiheit jedes Einzelnen, sich zur in christlicher Hinsicht sündhaften Homosexualität zu bekennen. Sobald das Gesetz dies jedoch tut, sei die Kirche direkt betroffen und müsse handeln. Er teilte dem Generalsekretär des Europarates mit, er sei „schockiert darüber, dass Millionen Bürger von niemandem gehört wurden, während das Gesetz durch ein paar Stimmen im Senat beschlossen wurde.“

Natürlich versuchen die Medien, die Demonstranten als Rechtsradikale darzustellen – eine Praxis, die in Europa gerne angewendet wird. Deswegen haben die Demoteilnehmer, die tatsächlich größtenteils Familien sind, sich mit babyblauen und rosa Fähnchen bestückt und in eben diesen Farben uniformiert, um die hetzerische Berichterstattung ins Lächerliche zu ziehen.

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