Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich

Foto: Bild:

12. Dezember 2012 / 13:23 Uhr

Diebstahl in Hauptkasse der Österreichischen Nationalbank

Die skandalerprobte Österreichische Nationalbank (OeNB) unter Notenbankgouverneur Ewald Nowotny wird von einem Kriminalfall erschüttert. Aktuell geht es nach einem Bericht der Tageszeitung Der Standard um einen Diebstahl von immerhin 50.000 Euro, die aus der sogenannten Hauptkasse der OeNB im Sommer dieses Jahres entwendet worden sein sollen. Nun beschäftigen sich die OeNB selbst, die Polizei und sogar ein Hund mit den Sicherheitslücken in der Notenbank. Denn es ist nicht der erste Fall dieser Art der Kriminalität in der OeNB.

Zeitlich soll der Banknotendiebstahl im Sommer 2012 stattgefunden haben. Damals kam es zu Umbauarbeiten in der Abteilung Banknoten- und Münzkasse, wie die Hauptkasse im Nationalbankjargon benannt wird. Eine der Hauptaufgaben dieser Hauptkasse ist der Umtausch von immer noch im Privatbesitz befindlichen Schilling-Banknoten in Euro. Ungeklärt ist bis heute, ob externe Personen, die als Handwerker die ansonsten gesicherten Räumlichkeiten betreten konnten, den Täterkreis bilden oder ob sich OeNB-Interne am Bargeld bedient haben.

Hund gegen Sicherheitslücken eingesetzt

Gegen die entdeckten Sicherheitslücken bei der Bargeldverwaltung versucht man nun mit allen Mitteln vorzugehen. Neben verschärften internen Sicherheitsmaßnahmen und einer runderneuerten Zugangskontrolle greift man auch auf traditionelle Sicherheitsmaßnahmen aus dem Bereich der Drogenfahndung zurück. Um eine unerlaubte Bargeldmitnahme aus den Räumlichkeiten der OeNB zu verhindern, wurde der Labrador "Dusty" angeschafft, der auf das Erschnüffeln von Banknoten abgerichtet ist.

Voriger / nächster Artikel

Unterstützen Sie unsere kritische, unzensurierte Berichterstattung mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Folge uns auf unserem Telegram-Kanal, um Artikel zu kommentieren und unzensuriert informiert zu bleiben.

Teile diesen Artikel

    Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:

Politik aktuell

30.

Jan

15:24 Uhr

Wir infomieren

Unzensuriert Infobrief

YouTube player

YouTube player