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Auf ORF-TV-Thek noch zu sehen: Ein Brandanschlag von 2016 wird mit Aufnahmen von 2019 bebildert, die auch noch von der FPÖ stammen.

18. November 2019 / 20:08 Uhr

FPÖ-Überwachungsvideo missbraucht – ORF muss Fehler zugeben

Peinlich für den ORF. Das Medium brachte in der Sendung „Wien Heute“ von gestern, dem 17. November 2019, einen Bericht über einen Anschlag auf ein Asylheim im Jahr 2016 in Himberg, der endlich vor seiner Aufklärung stehen dürfte. Dazu zeigte der ORF allerdings ein Überwachungsvideo der FPÖ-Niederösterreich samt Timeline vom 12. August 2019.

Der freiheitliche Generalsekretär Christian Hafenecker zeigte sich sprichwörtlich „not amused“. In einem Pressedienst heißt es unter anderem:

Bei diesem Video ersieht man nicht den im Beitrag besprochenen Anschlag auf ein Asylheim im Jahr 2016 in Himberg, sondern vielmehr den feigen und nahezu fatalen Brandanschlag auf die FPÖ-Parteizentrale in St. Pölten. Der bisherige Ermittlungsstand deutet in die Richtung, dass Asylwerber, beziehungsweise Asylberichtigte hinter diesem Anschlag stehen dürften, was den Missbrauch dieses Videos besonders perfide macht. Scheinbar sind im ORF mittlerweile ‚alle Sicherungen durchgebrannt‘. Als FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher erwarte ich mir eine umgehende Reaktion seitens des ORF-Generealdirektors Wrabetz und eine sofortige Berichtigung samt Entschuldigung in der heutigen Ausgabe von Wien Heute.

Und siehe da, Wien Heute gab den Fehler heute zu. „Derartige ‚Ausrutscher‘ – ob bewusst oder unbewusst – dürfen einem öffentlich-rechtlichen Sender nicht passieren“, betonte Hafenecker.

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