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Weil sich die FPÖ für mehr Autobahnanschlüsse in ländlichen Regionen einsetzt, zog die Grüne Berîvan Aslan einen geschmacklosen Nazi-Vergleich.

10. Januar 2020 / 23:01 Uhr

Grüne Berîvan Aslan hetzt mit geschmacklosem Nazi-Vergleich gegen FPÖ

Bei den Grünen dürften mit der Regierungsbeteiligung nun endgültig alle Dämme des Anstandes brechen. Mit der Gewissheit des mächtigen Koalitionspartners ÖVP und fast der gesamten Medienlandschaft Österreichs im Rücken wird sich nun vor allem auf die FPÖ und generell alle Patrioten eingeschossen. Ein besonders geschmackloses Beispiel lieferte nun die Grüne Aygül Berîvan Aslan.

FPÖ-Heimatschutz mit NS-Zeit verglichen

In Hinblick auf die von der FPÖ angestrebte Restrukturierung der Partei schrieb Der Standard einen zynischen Kommentar zum Thema „Heimatschutz in der FPÖ“. Da für die Partei vor allem die Infrastruktur in den ländlichen Regionen Österreichs nicht vernachlässigt werden dürfe, bedeute dies auch, für mehr Autobahnanschlüsse in entlegeneren Regionen zu sorgen.

Das macht auch Sinn. In der Wienerwald-Gemeinde Pressbaum (Bezirk St. Pölten) etwa, wo die erste Abfahrt von der A1 seit Wien liegt, könnte der aufgrund der Stadtflucht aus Wien enorm ansteigende Durchzugsverkehr um gut ein Drittel eingedämmt werden, wenn es für die ebenfalls stark wachsenden Wien-seitigen Nachbargemeinden Tullnerbach und Wolfsgraben einen relativ leicht zu errichtenden, eigenen Anschluss an die Westautobahn gebe. Das wäre auch aus Umweltschutzgründen (weniger Lärm, weniger Abgase, weniger gefahrene Kilometer) sinnvoll. Eine ähnliche Situation findet sich in vielen ländlichen Gemeinden, die oft auch vom öffentlichen Verkehr schlecht erschlossen sind.

Die Grüne Aslan nahm diese Forderung jedoch zum Anlass, einen völlig geschmacklosen und über alle Ziele hinausschießenden Vergleich zwischen der FPÖ und der NS-Zeit zu ziehen. Konkret schrieb sie auf Twitter dazu: „Für die „neue FPÖ“ heißt „Heimatschutz“ auch, Autobahnen zu bauen. 1933 nannten sie es noch „Reichsautobahnen“…

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Während sich also momentan die Regierung einzig darum bemüht, eine angebliche „Hetzkampagne“ gegen die umstrittene Justizministerin Alma Zadic zu konstruieren und medial gezielt zu platzieren, dürfen die Grünen ungeniert mit Verharmlosungen des Nationalsozialismus gegen ihre politischen Gegner agitieren.

Grün-Abgeordnete forderte Aus für Kreuze in Schulen

Übrigens: Erst kürzlich ließ Aslan aufhorchen, als sie am Bundeskongress der Grünen lautstark forderte, Kreuze aus Schulen und Kindergärten in Österreich verbannen zu wollen. Ebenso bejubelte die türkisch-stämmige Grüne ihre Parteikollegin Zadic als die „erste muslimische Ministerin“ Österreichs, obwohl die bosnisch-stämmige Zadic nach eigenen Angaben „konfessionslos“ ist. Unzensuriert berichtete in beiden Fällen hier und hier.

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