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Hufeisennasenfledermäuse

Fledermäuse beherbergen viele für den Menschen gefährliche Stamm-Viren, darunter wohl auch das Corona-Virus.

7. Februar 2020 / 12:35 Uhr

Sind Fledermäuse Verursacher des Corona-Virus in China?

Sind Fledermäuse Verursacher des gefährlichen Corona-Virus in China? Verfolgt man die mediale Diskussion von Virologen und medizinischen Experten, dann könnte das Virus als Ausgangspunkt in sogenannten Hufeisennasen-Fledermäusen haben. Diese sollen laut Experten bereits 2002 für das tödliche Sars-Corona-Virus in der chinesischen Stadt Hongkong verantwortlich gewesen sein.

Ebenfalls wird das im Jahr 2012 entdeckte Mers-Corona-Virus von der medizinischen Wissenschaft als Ausgangspunkt asiatischen Fledermaus-Populationen zugeordnet. Das aktuelle Corona-Virus 2019-nCoV soll ebenfalls zu 89 Prozent mit Virenstämmen in Hufeisennasen-Fledermäusen übereinstimmen.

Fledermäuse gefährliche Viren- Reservoire

Allgemein gelten Fledermäuse laut Wissenschaft die Träger gefährlicher Viren-Reservoire. So sollen auch die Fieberviren Ebola, Marburg und Lassa ihren Ursprung in Fledermäusen haben. Und nach einer biologischen Stammbaumanalyse internationaler Wissenschaftler lassen sich auch Herpes, Hepatitis B, Hepatitis C und Influenza A auf Fledermaus-Viren zurückführen.

Wie diese allerdings den Weg in den menschlichen Körper finden, wird aktuell noch heftig diskutiert. Dabei reicht die „Stammbaumanalyse“ vom Verzehr von Fledermäusen in der asiatischen Küche bis hin zu Infektionen mit Fledermauskot und anderen Ausscheidungen dieser Tiere.

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