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Gefängnis Iran

Das Coronavirus macht auch vor iranischen Gefängnissen nicht halt – es kam deshalb bereits zu einer Häftlings-Revolte, bei der zahlreiche Gefangene ausbrechen konnten.

30. März 2020 / 12:31 Uhr

Iranische Gefängnisinsassen zetteln Revolution wegen Covid-19 an

Zu wachsenden Sicherheitsproblemen kommt es in dem von der Coronavirus-Seuche schwer getroffenen Iran. Aktuell soll es laut Mitteilungen aus Oppositionskreisen sogar zu einer Revolte von iranischen Gefängnisinsassen gekommen sein. So sollen Häftlinge des Alvand-Gefängnisses im Hamedan wegen der Weigerung, sie wegen Covid-19 freizulassen, eine Gefängnisrevolte angezettelt haben.

Dabei soll es zu einer Brandlegung, einem Gefängnisausbruch und einem Schusswechsel mit den Gefängniswärtern gekommen sein. Dabei soll zahlreichen Häftlingen die Flucht aus dem Hamedan-Gefängnis gelungen sein. Ob sie mit dem Virus infiziert sind und jetzt fröhlich weitere Leute anstecken, ist nicht bekannt.

Covid-19 wütet auch in iranischen Gefängnissen

Derzeit wütet die Covid-19-Seuche auch immer heftiger in den iranischen Gefängnissen. Neben dem Hamedan-Gefängnis sind auch weitere iranische Haftanstalten – etwa in den Städten Khorramabad, Aligudarz, Saqqez und Urmia, im großen Teheraner Gefängnis Fashafouyeh und in Ghezel Hesar erheblich vom Seuchen-Ausbruch betroffen. Landesweit gibt es mit Stand 28. März offiziell rund 35.000 Coronavirus-Infizierte und nicht weniger als 2.500 Tote.

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