Der Mossad ermorderte den seit 22 Jahren gesuchten Al-Kaida-Terroristen Abu Muhammad al-Masri.

Foto: US government / Wikimedia (PD)
Israelischer Geheimdienst liquidiert Al-Kaida-Vize im Iran

Die Terrororganisation Al-Kaida hat ihren Vizechef verloren. Abu Muhammad al-Masri soll bei einem Einsatz des israelischen Geheimdienstes Mossad im Iran bereits im August getötet worden sein, wurde aber erst jetzt bekannt. Israelische Geheimagenten sollen den international gesuchten Terroristen in Teheran von einem Motorrad aus erschossen haben.

Al-Masri galt als möglicher Nachfolger des Al-Kaida-Anführers Aiman al-Sawahiri. Al-Masri, der mit richtigem Namen eigentlich Abdullah Achmed Abdullah geheißen hat, zeichnet für die beiden tödlichen Bombenattentate des Jahres 1998 in Tansania und Kenia verantwortlich. Damals wurden 224 Personen getötet und nicht weniger als 5.000 zum Teil schwer verletzt.

Zehn Millionen US-Dollar Kopfgeld

Auf den Moslem war eine Belohnung zehn Millionen US-Dollar ausgesetzt. Der US-Geheimdienst CIA und der Mossad führten ihn in der Liste der meistgesuchten internationalen Terroristen der Welt. Bei dem israelischen Kommandounternehmen, das am 7. August stattgefunden haben soll, soll auch die Tochter al-Masris, Miriam, ermordet worden sein. Sie war die Witwe des Sohnes von Al-Kaida-Gründer Osama bin Laden.

In Geheimdienstkreisen als ungewöhnlich gilt, dass sowohl die USA als auch Israel und der Iran die Exekution Al-Masris mehr als drei Monate geheim gehalten haben.

Abu Muhammad al-Masri

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