Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und seine Corona-Maßnahmen sind einmal mehr der Grund für die wachsende Protestbewegung.

Foto: The White House /wikimedia.org (CC0 1.0)
Bewegung „Schwarze Flaggen“ protestiert gegen Benjamin Netanjahu

Immer stärker wächst der Unmut der israelischen Bevölkerung gegenüber dem unbeliebten Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und seiner Covid-19-Politik. Unter anderem hat die Protestbewegung „Schwarze Flaggen“ am gestrigen Samstag Proteste organisiert. An vielen Orten im Land hatten sich wieder viele Demonstranten versammelt, um ihrem Ärger Luft zu machen. In der Küstenstadt Tel Aviv trafen sich die Demonstranten in großer Zahl am zentralen Habima-Platz, wie der ORF berichtet.

Israelische Medien berichten von tausenden Menschen im ganzen Land, die entlang der Hauptverkehrsstraßen, an Straßenkreuzungen und auf Brücken demonstriert hatten.

„Schwarze Flaggen“ in 1.200 Orten Israels aktiv

Die „Schwarzen Flaggen“ hatten unter anderem in nicht weniger als 1.200 Orten Proteste organisiert. Es war damit der 16. Samstag, an dem in ganz Israel gegen den Regierungschef demonstriert wurde. Diese Aktionen fanden trotz starker Einschränkungen des Versammlungsrechts statt.

Wer in Israel demonstrieren will, darf das während des derzeit geltenden „Lockdown“ eigetnlich nur innerhalb eines Umkreises von 1.000 Metern von seinem Zuhause und in Gruppen von maximal 20 Menschen.

Benjamin Netanjahu

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