Der türkische Staatspräsident Erdoğan wird auf der Charlie Hebdo-Titelseite als alter, sabbernder Lüstling dargestellt.

Foto: Senat RP/Polish Senate / wikimedia.org (CC BY-SA 3.0 PL)
„Charlie Hebdo“ bringt Erdoğan-Karikatur in jüngster Nummer

Der Konflikt zwischen Frankreich und der islamischen Welt nimmt weiter an Fahrt auf. Nachdem sich der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan öffentlich gegen Aussagen seines französischen Amtskollegen Emmanuel Macron bezüglich Mohammed-Karikaturen geäußert hatte, antwortet das Satire-Magazin Charlie Hebdo auf seine Weise.

Charlie Hebdo zeigt auf der Titelseite eine gepfefferte Karikatur des türkischen Staatsführers, die den Islamisten Erdoğan nicht erfreuen wird.

Sabbernder Erdoğan in Unterhosen lüftet Frauen-Schleier

Die Karikatur zeigt Erdoğan, wie er nur mit Leiberl und Unterhosen bekleidet den Schleier einer Moslemin lüftet und sich sabbernd am nackten Hinterteil der jungen Frau erfreut. Diese Karikatur stellt den türkischen Staatslenker als alten Lüstling dar, der es mit den Sitten des Islams wohl „privat“ nicht allzu ernst nimmt.

Eine solche Botschaft trifft nicht nur Erdoğan als internationalen Staatsmann und höchsten politischen Repräsentanten, sondern auch die islamistischen Fundamentalisten rund um den ganzen Erdball.

Mohammed-Karikaturen Ursache für Islamisten-Terror

Bereits in der Vergangenheit waren Mohammed-Karikaturen immer wieder Ursache für islamistischen Terror auf der ganzen Welt, besonders aber in Frankreich. Charlie Hebdo war im Jänner 2015 Ziel eines blutigen Anschlags mit insgesamt zwölf Toten.

Seitdem kommt es immer wieder in unregelmäßigen Abständen zu Terroranschlägen aus dem Kreise fanatischer Moslems gegen Polizei- und Zivilpersonen, jüdische Einrichtungen und zuletzt einen französischen Lehrer.

Erdoğan-Regime: Kauft nicht bei Franzosen

Zuvor hatten bereits Aufrufe zum Boykott von französischen Handelswaren und Dienstleistungen in der gesamten islamischen Welt für internationales Aufsehen gesorgt. Das Erdoğan-Regime hat sich an die Spitze dieser Boykott-Bewegung gegen Frankreichs Wirtschaft gestellt.

Vordergründig geht es dem islamistischen Machtpolitiker Erdoğan um ein Zeichen gegen eine von ihm und seinen Anhängern ausgemachte „Islam-Feindlichkeit“ durch Karikaturen und öffentliche Stellungnahmen in Frankreich. In Wahrheit festigt der mächtige Mann aus Ankara seine Stellung als Führer der islamischen Welt gegen den Westen, insbesondere Europa. Zuletzt mischte er sogar in der Krim-Frage an der Seite der Ukraine mit. 

 

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