Bei der Commerzialbank Mattersburg existieren 689 Millionen Euro nur am Papier.

Foto: Der Photograf / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Commerzialbank Mattersburg hat 869 Millionen Euro Schulden

Die Commerzialbank Mattersburg hat tatsächlich eine Mega-Pleite hingelegt. Beim Landesgericht in Eisenstadt haben im laufenden Insolvenzverfahren insgesamt 373 Gläubiger Forderungen im Gesamtausmaß von 812 Millionen angemeldet. Insgesamt betragen die Schulden der CMB nicht weniger als 869 Millionen Euro.

Dem stehen Aktiva von 163,4 Millionen Euro gegenüber. Die Überschuldung beträgt also 705,4 Millionen Euro. Dieses Zahlenmaterial geht aus einen Bericht der Masseverwalter an den Gläubigerausschuss hervor.

Schadenersatzklage gegen TPA Wirtschaftsprüfung

Eine Schadenersatzklage gegen die TPA Wirtschaftsprüfung wurde bereits eingebracht. Die Einbringung einer Amtshaftungsklage gegen die Republik Österreich wegen Verfehlungen der Bankenaufsicht wird derzeit geprüft.

Auch eine Schadenersatzklage gegen das Land Burgenland ist in Prüfung. Dabei geht es um die Aufsicht über die Genossenschaft, die der Eigentümer der Bank ist.

689 Millionen Euro existieren nur am Papier

Insgesamt 689 Millionen Euro existieren nur auf dem Papier und nicht in der Realität. So wurden für das Jahr 2020 etwa eine Summe von 177,7 Millionen als fiktive, also real gar nicht existierende Kredite geführt. Mit 85,5 Millionen wurden Termineinlagen mit 1,6 Millionen Spareinlagen zu hoch eingebucht. Nicht existente Spareinlagen bei anderen Bankinstituten wurden mit 424,4 Millionen als Vermögen geführt.

Commerzialbank Burgenland

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