Südtiroler Heimatbund ruft zu neuer Großkundgebung in Sigmundskron auf

Mit einer Großkundgebung wie in Sigmundskron im Jahre 1957 möchte der Südtiroler Heimatbund (SHB) der italienischen Staatsregierung die Haltung der Südtiroler manifestieren. Der SHB hat die deutschen Parteien in einem offenen Brief dazu aufgerufen. Grund dafür ist die Tatsache, dass die aktuelle Regierung Monti permanent geltende Verträge und Verpflichtungen gegenüber Südtirol bricht, um sich beim Schuldenabbau aus der Südtiroler Landeskasse zu bedienen.

Südtirol wird von Rom zur Schuldenfinanzierung herangezogen

Die italienische Staatsregierung setzt sich seit vielen Monaten über die gegenüber Südtirol eingegangenen Verträge hinweg. So werden Unsummen zur Finanzierung der italienischen Staatschulden von Südtirol gefordert. Damit wird die Finanzautonomie der Provinz ausgehebelt. Und das, obwohl sich Südtirol bereit erklärt hat, als schuldenfreies Land mit effizienten Verwaltungsstrukturen an der Sanierung des Staatshaushaltes mitzuwirken. Roland Lang, Obmann des Heimatbundes, findet klare Worte zur römischen Politik: „Die Regierung untergräbt die Grundlagen der Finanzautonomie und macht deutlich, dass sie Verträge für nebensächlich erachtet.“ Das solle Südtirol nicht hinnehmen. Der Südtiroler Heimatbund ruft darum „die deutschen Parteien des Südtiroler Landtages und all jene Parteien, denen das Wohl des Landes am Herzen liegt, dazu auf, ihre Haltung in einer Großkundgebung unmissverständlich darzulegen.“ 

Sigmundskron soll Südtiroler Anliegen wieder den Rahmen geben

Wie bereits 1957 soll auch diesmal das Schloss Sigmundskron als historischer Ort und wegen seiner zentralen Lage den Rahmen für eine solche Großveranstaltung geben. Die angestrebte Kundgebung soll als friedliches und demokratisches Mittel der „vertragsbrüchigen römischen Regierung“ aufzeigen, dass das Land Südtirol nicht mit sich spielen lasse. Die Bevölkerung soll erkennen, dass die deutsche Volksvertretung in Südtirol den Willen hat, die Südtiroler Interessen gegenüber Rom zu verteidigen. Gleichzeitig soll diese überparteiliche Kundgebung auch einen neuen politischen Weg aufzeigen, dass Südtirol auch ohne Italien Zukunft hat. Gerichtet ist der Appell an die Südtiroler Volkspartei, die Freiheitlichen, die Süd-Tiroler Freiheit, die Bürgerunion sowie die Grünen.

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