Islamisten verbieten „unanständiges Tanzen“ auf den Malediven

Immer härtere Maßnahmen setzen einzelne islamistische Regierungen gegen angebliche „weltliche Dekadenz“ durch. Im Urlaubsparadies Malediven hat das Ministerium für islamische Angelegenheiten nun ein Verbot gegen „unanständiges Tanzen“ zwischen Männern und Frauen erlassen. Sämtliche Regierungsbehörden wurden angewiesen, solche Tanzveranstaltungen zu untersagen. Darüber hinaus wurden „Tanzevents“ für minderjährige Mädchen untersagt. Regiert werden die Malediven von der islamistischen Adhaalath-Partei.

Bisher galten die Malediven als ausgewiesenes Urlaubsparadies, vor allem für Europäer, Australier und US-Amerikaner. Millionen von Gästen wurden alljährlich durch die Tourismuswerbung auf das Inselparadies gelockt. Mit dem ausgelassenen Feiern nach „westlicher Art“, dürfte es aber nun vorbei sein. Staatsreligion auf den Malediven ist der Islam. Islamistische Regierungsbehörden, an der Spitze der Jugendminister Mohamed Shareff und das Ministerium für islamische Angelegenheiten, haben nun ein strenges Tanzverbot ausgesprochen, das sich gegen „unanständiges Tanzen“ wendet. Das Verbot richtet sich sowohl an Einheimische als auch Gäste.

Musik und Lieder sind laut Islamisten für die Jugend schädlich

Die Islamisten halten insgesamt „Musik und Lieder“ für Jugendliche für schädlich. Im erlassenen "Verbot öffentlicher Tanzveranstaltungen" sind insbesondere auch Tanzevents minderjähriger Mädchen untersagt. Lediglich Kinderfeste, Militärparaden, das Spielen der Nationalhymne sowie Veranstaltungen staatlicher Jugendorganisationen dürfen mit kontrollierter Musikbegleitung in Zukunft durchgeführt werden.

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