Radikaler Imam veröffentlicht Mordaufruf wegen Mohammed-Film

Zu einer weiteren Eskalation rund um den Mohammed-Film „Die Unschuld der Muslime“ kommt es nun durch einen Mordaufruf des ägyptischen Imams Ahmend Fuad Ashush. Ashush fordert alle „jungen Muslime in Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika“ auf, alle Beteiligten an dem in den USA produzierten Islam-Film zu töten. Veröffentlicht hat er dies in einer „Fatwa“, einem religiösen Gutachten. Die potentiellen Opfer sind sowohl die Filmemacher, als auch alle, die zur Verbreitung der Filminhalte beitragen, wie  die Betreiber von Videoplattformen, etwa YouTube.

Dschihadistische Foren verbreiten Mordaufruf des Imams

Diese „Fatwa“ wurde bereits auf mehreren dschihadistischen Foren im Internet veröffentlicht. In der vergangenen Woche gab es bereits in Libyen und dem Jemen Tote beim Angriff auf US-amerikanische Einrichtungen. Bevorzugte Ziele der radikalen Islamisten sind Botschaftseinrichtungen. Europäische Länder befürchten, dass auch ihre Botschaften verstärkt zum Ziel der Gewalt werden könnten, wenn die Proteste nicht abklingen.

Blutiger Protest greift auf Afghanistan über

In Kabul kamen bei einem Anschlag wegen des Mohammed-Films insgesamt 12 Menschen ums Leben. Die Verantwortung übernahm die radikal-islamische Hesb-e-Islami Gulbuddin (HIG) des früheren Premierministers Gulbuddin Hekmatjar. Die HIG kämpft gemeinsam mit den Taliban und dem Hakkani-Netzwerk gegen die Regierung in Kabul.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Copy link