Australien lehnt mit großer Mehrheit Homoehe ab

Mit großer Mehrheit hat das australische Parlament die Homoehe abgelehnt. Damit ist eine Debatte der letzten Jahre von den Parlamentariern endgültig beendet worden. Die Homoehe steht somit auf dem Australischen Kontinent weiterhin unter Verbot. Tendenzen in der regierenden sozialistischen Labour-Party, die Heirat von Homosexuellen zu erlauben, wurde nicht zuletzt durch einen landesweiten Bürgerprotest christlicher Gruppen verhindert. Denn auch die sozialistische Regierungschefin Julia Gillard wendet sich gegen diese „Liberalisierungstendenzen“ in der Familienpolitik.

Abstimmung mit 98 zu 42 Stimmen gegen Homoehe

Überraschend deutlich ging die Abstimmung mit 98 zu 42 Stimmen aus, und das obwohl sich das Parlament aus 72 Laboor-, 66 liberalen, sechs nationalen und sechs unabhängigen Abgeordneten zusammengesetzt ist. Damit haben offensichtlich auch sehr viele Sozialisten gegen die Homoehe votiert. Die als gesellschaftspolitisch konservativ geltenden Liberalen und die Nationalen waren von vornherein gegen die Liberalisierung in diesem Bereich der Familienpolitik.

85.000 Australier brachten Petition ein

Im Vorfeld der Parlamentsabstimmung brachten 85.000 Australier eine Petition gegen die Homoehe bei der Labour-Party ein. Organisiert wurde diese Petition von der Australischen Christen-Lobby (ACL), die in der Öffentlichkeit gegen die Homoehe mobilisiert hatte. Jim Wallace, Chef der ACL betonte, dass die hohe Zahl an Unterschriften und das Abstimmungsergebnis im Parlament gegen die Homoehe ein "außerordentlicher Beweis der Einigkeit unter den Australiern in der Auffassung sei, dass die Ehe eine Vereinigung von Mann und Frau ist“.

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