“Eine Deutsche weniger”: Mord im Jobcenter Neuss

Vier Messerstiche eines "52-jährigen", eines "arbeitslosen Familienvaters" usw. Wenn der aufmerksame und kritische Leser derlei Informationen in Zusammenhang mit impulsiv verübten, schweren Gewalttaten in den „Qualitätsmedien“ liest, weiß er: Es geht in neun von zehn Fällen um Ausländergewalt. In Neuss schlug wieder einer dieser "tragischen Einzelfälle" (WELT) zu Buche: Der Marokkaner Ahmet S., seit Jahrzehnten arbeitslos, stach letzten Mittwoch der Jobcenter-Mitarbeiterin Irene N. (32) mehrfach mit einem Küchenmesser in die Brust. Wie gewohnt verschwiegen die "Qualitätsmedien" den ethnischen Hintergrund des Mannes, der – so wird gerne politisch korrekt begründet – nicht im Zusammenhang mit der Tat stehe.

Trotz Schweigen der Medien: Herkunft korreliert mit Gewalttaten

Eine geradezu lächerliche Augenwischerei. Eine eingehende Betrachtung diverser Gewaltstatistiken zeigt, dass der ethnische Hintergrund durchaus mit Tathäufigkeiten korreliert. Schlüsselt man noch die Bezieher von Transferleistungen des Staates nach ihrer Herkunft auf, ergeben sich ähnlich aufschlussreiche Erkenntnisse. Sie werden jedoch in den "Leitmedien" rituell beschwiegen, an einer öffentlichen Diskussion ist man nicht interessiert. Die Informationspflicht, der man sich sonst mit viel Pathos verschreibt, hört eben dort auf, wo die Political Correctness als "Schere im Kopf" beginnt. "Jobcenter" wie das in Neuss sind nach der Zusammenlegung von Sozialhilfe und Arbeitslosengeld ("Hartz-Reformen", Regierung Schröder, 2003-2006) Anlaufstellen für viele Leistungsbezieher, jene in Ballungsgebieten (Berlin-Neukölln, Frankfurt-Höchst) sind Brennpunkte. Hier machen die Angestellten nahezu jede Woche Grenzerfahrungen mit schwierigem Klientel: Aggressivität, eine zur Schau gestellte Anspruchshaltung, mangelhafte Deutschkenntnisse. Konflikte führen in vielen Fällen zu Beleidigungen, Drohungen und Gewalt. Bezeichnend: Unter den Tischen der "Fallmanager" sind Alarmknöpfe angebracht, Sicherheitspersonal steht bereit, ein "Deeskalationstraining" ist Weiterbildungspflicht. Man muss schon reichlich abgestumpft sein, um derlei Alltäglichkeiten als "Normalität" zu begreifen. Da für viele Ausländer der Dauerbezug von Hartz-IV (eigentlich: "Arbeitslosengeld II") die fest eingeplante Grundlage ihrer Existenz in der Bundesrepublik ist, reagieren sie empfindlich, wenn sie durch die "Fallmanager" mit Leistungskürzungen konfrontiert werden. Diese "Kunden", so der Jargon politisch korrekter Hochglanzbroschüren, versuchen dann oft genug, Druck aufzubauen, einzuschüchtern. Sie haben stets gute Chancen, sich durchzusetzen. Welche Behörde, welcher "Fallmanager" will schon als "ausländerfeindlich" gelten?

Ausländer häufig Bezieher von Transferleistungen

Diese Politik des Wegschauens hat dazu geführt, dass sich ein Bezieher-Milieu herausgebildet hat, das in einer staatlich alimentierten Parallelwelt lebt. Reguläre Erwerbsbiographien muss man in ihm mit der Lupe zu suchen. Durch ein De-facto-Bleiberecht (weil trotz entsprechender Gesetze aus politischen Gründen nicht abgeschoben wird) ausgestattet, hangeln sich die Berufs-Bezieher irgendwann bis zur unbefristeten Aufenthaltsgenehmigung durch, dann winkt der deutsche Pass. Da der Bezug einer Transferleistung des Staates durch Kinder bis zu mehreren Tausend Euro gesteigert werden kann, lohnt sich die ökonomisch kalkulierte Familiengründung, nicht aber die Arbeit. Eine Obergrenze (wie in den Niederlanden) gibt es nicht. Ein exemplarischer Vertreter: Der „schwer vermittelbare“ Messerstecher aus Neuss, Vater von fünf Kindern. Laut ersten Ermittlungen kam er mit gezielter Tötungsabsicht in das Jobcenter. Warum der Marokkaner, der kaum Deutsch spricht, vor "Wut kochte" und zustach, ist bislang ungeklärt. Ob ihn wirklich die "Angst vor einem Missbrauch seiner persönlichen Daten" umtrieb? Der "Einzelfall" ist bereits weitgehend aus den Medien verschwunden (nachdem die Kommentarfunktionen unter einigen Artikeln – wie üblich – deaktiviert worden sind). Die Angehörigen des Opfers werden keine ausführliche "Homestory" bekommen, soviel ist sicher. Die junge Mutter war „nur“ eine Deutsche und gehörte damit nicht zu den medial anerkannten Opfergruppen. Dabei wäre hier eine rückhaltlose Thematisierung einmal angebracht. Sie würde den strukturellen Wahnsinn zeigen, mit dem unterdurchschnittlich bezahlte Mitarbeiter tagtäglich umgehen und ihre Gesundheit gefährden müssen – weil der Staat sich einer kostspieligen Sozialromantik verschrieben hat.

Ausländergewalt kein Medienthema

Die Journalisten Götz Kubitschek und Michael Paulwitz haben sich 2009 dem Thema Ausländergewalt in bislang nie gekannter Klarheit gewidmet. In ihrem Buch "Deutsche Opfer, fremde Täter" bilanzierten sie die verschwiegene Gewalt gegen Deutsche. Die Internetseite zum Buch registriert, ständig aktualisiert, die Gewalttaten, die an Deutschen verübt werden und zum Teil einen deutschenfeindlichen Hintergrund haben. Wie gewisse Kreise den Mord von Neuss einschätzen, lässt sich an den Schmierereien erkennen, die nach der Tat neben der kleinen Andachtstelle für Irene N. zu lesen waren: „Eine Deutsche weniger“.

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