Rumänische Steinpilzmarder suchen Kärnten heim

Ein großer Fisch ging den Behörden im Bundesland Kärnten am vergangenen Wochenende ins Netz. Zöllner und Bergwacht hatten sich auf die Lauer gelegt, um Pilzräuber aus Italien zu stellen. Ins Netz ist ihnen bei dieser Aktion allerdings eine Rumänenbande gegangen, die die Kärntner Wälder geplündert hatte. Die drei Rumänen hatten in ihrem PKW 20 Holzsteigen mit besten Kärntner Steinpilzen transportiert. Angehalten durch die Kärntner Behörden, rechtfertigten sie den Großtransport damit, dass die Pilze eigentlich aus Rumänien stammen würden. Dem schenkten die Behörden jedoch keinen Glauben.

135 Kilo Steinpilze im Gegenwert von 27.000 Euro

Die überführten drei rumänischen Staatsbürger hatten insgesamt 135 Kilo Steinpilze in 20 Holzsteigen in ihrem PKW mit sich geführt. Ziel war der Nachbarstaat Italien, wo angeblich eine Hochzeit mit dieser Lieferung verköstigt werden sollte. Der Verkaufspreis pro Kilo Steinpilzen beträgt in manchen Gegenden Italiens bis zu 200 Euro, sodass man auf einen Gesamtschadenswert von bis zu 27.000 Euro kommt. Die Rumänen haben mit ihrer Aktion gegen die „Pilzverordnung“ des Landes Kärnten verstoßen, die unter anderem ein Sammeln von Steinpilzen und Eierschwammerln ab dem 1. Oktober jeden Jahres ausdrücklich verbietet und unter Strafe stellt.

Rumänen zahlten Sicherheitsleistung mit Falschgeld

Als die Kärntner Bergwacht die Diebe anhielt und eine entsprechende „Sicherheitsleistung“ nach dem Verwaltungsstrafgesetz von 365 Euro pro Person forderte, zahlten diese zum Teil mit Falschgeld. Die eingeschalteten Polizei- und Zollbehörden verhafteten einen der drei Täter und beschlagnahmten die Beute. Die Pilze wurden an Kärntner Seniorenheime zugestellt, wo sie an die dortigen Bewohner verkocht werden.

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