Politikwissenschafter Pelinka denunziert EU-Kritiker als Extremisten

Ein propagandistisches Machwerk hat der SPÖ-nahe Politikwissenschafter Anton Pelinka wieder einmal für den Staatsrundfunk ORF abgeliefert. Unter dem Titel „Die unheilige Allianz“ durfte der linke Wissenschafter auf ORF Science seine Anwürfe gegen die Gruppe der EU-Kritiker loslassen. Pelinka nutzte dies und legte gegen alle los, die nicht ohne Wenn und Aber die Europäische Union und den Euro unterstützen. Für ihn sind sie Links- und Rechtsextremisten und ihr Angriffziel ist Europa. Sogar einen eigenen „Verfassungsbogen“, dem natürlich nur Systemparteien angehören, erfindet der Politikwissenschafter.

Parteien-Mainstream als neuer Verfassungsbogen

Erfrischend eindeutig ist Pelinkas Bewertung des europäischen Parteien-Mainstreams. Zu ihm zählt Pelinka ausschließlich die sozialdemokratischen, christdemokratischen, liberalen und grünen Parteienfamilien. Alle anderen Parteien und politischen Bewegungen Europas firmieren unter den Definitionen Rechts- und Linksextremismus und stehen damit außerhalb des "Verfassungsbogens". Diese Extremisten würden laut Pelinka „die konsequente, berechenbare, vorhersehbare Ablehnung eines vereinten Europa, wie es sich in Form der Europäischen Union als unvollendetes Werk darstellt", einen.

EU-Kritiker werden als unterprivilegierte Wählerschichten abgewertet

Für Pelinka sprechen die EU-Kritiker „direkt und indirekt für die Interessen der Modernisierungsverlierer“, wenn sie sich gegen die derzeitigen Zustände in der EU wenden. Nur die „Postmaterialisten“ würden für das vereinigte Europa eintreten, während die „Materialisten“ für die Verteidigung der alten Souveränitäten der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten einstünden. Er nennt sie eine gegen die „europäische Vertiefung gerichtete unheilige Allianz“. Damit hat der linke Politikwissenschafter ein neues Feindbild erschaffen. Nachdem ihm die traditionellen Rechten offensichtlich als Angriffsfläche für seinen berufsmäßig betriebenen Antifaschismus nicht mehr genügen, erschafft er neue Extremisten, gegen die er für die Mächtigen argumentieren kann. Dies alles darf er 2012/2013 als "Fellow" am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK) in Wien betreiben. Finanziert wird dies zu einem großen Teil von den Steuerzahlern, auch von jenen, die der Wissenschafter in den Extremistentopf wirft.

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