“Einsatz für Österreich”: Komitée für die Wehrpflicht formiert sich

Nach den Gegnern von Wehrpflicht und Zivildienst unter dem Vorsitz des Ex-SPÖ-Finanzminister Hannes Androsch formieren sich nun auch die Befürworter in einem eigenen Personenkomitee. Während sich das Androsch-Komitee personell auf die SPÖ und ihren engsten Anhängerstab stützt, gruppieren sich die Wehrpflichtanhänger rund um den ehemaligen Industriellenvereinigungs-Präsidenten Veit Sorger. Neben ÖVP-nahen Personen sollen dort aber auch parteipolitisch Unabhängige und Sozialdemokraten mitmachen.

„Einsatz für Österreich“

Am 15.Oktober 2012 präsentiert sich die Wehrpflicht-Initiative „Einsatz für Österreich – Ja zur Beibehaltung von Wehrpflicht und Zivildienst“. Das Personenkomitee versteht sich als überparteilich uns soll sich aus Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur zusammensetzen. Mit dem ehemaligen langjährigen Präsidenten der Industriellenvereinigung, Veit Sorger, hat man sich einen Wirtschaftsfachmann mit politischem Gespür geholt. Dazu kommt etwa die Skilegende Karl Schranz, die in den siebziger Jahren noch den damaligen SPÖ-Bundeskanzler Bruno Kreisky unterstützt hat.

Neben Karl Schranz wurden bisher eine ganze Reihe von ÖVP-nahen Proponenten bekannt: der Genetiker Markus Hengstschläger, die ehemalige ÖVP-Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky, Ex-ÖAAB-Generalsekretär Lukas Mandl, NÖ-Landeshauptmannstellvertreter Wolfgang Sobotka oder der amtierende ÖVP-Wehrsprecher Oskar Klikovits. Aber auch SPÖ-Beamtengewerkschafter Peter Korecky soll mit an Bord sein.

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