Tschetschenischer Asylant bei Gefechten an russischer Grenze festgenommen

Während Nachbarländer wie die Slowakei Pseudo-Flüchtlingen aus Tschetschenien prinzipiell kein Asyl gewähren, ist Österreich zu deren Tummelplatz Nummer 1 geworden. Schon seit Jahren fallen viele von ihnen durch eine erhöhte Gewaltbereitschaft und Unterbringungs-Allüren auf. 

Wiens Klubobmann Johann Gudenus, seines Zeichens auch Osteuropa-Experte, deckte nun einen weiteren Tschetschenen-Skandal auf, der international auf Österreich ein unrühmliches Licht wirft: Bei jüngsten Kampfhandlungen an der georgisch-russischen Grenze wurde ein tschetschenischer Terrorpate festgenommen, der ebenso wie elf seiner getöteten Kampfgenossen den Asylwerber-Status in Österreich genießt. Es weist alles darauf hin, dass Georgien ganz gezielt tschetschenische Terroristen, die im Kaukasus einen islamistischen Staat errichten wollen, gegen Russland instrumentalisiert. Gudenus: „Das Innenministerium hat Österreich zur Europa-Zentrale für kriminelle Tschetschenen gemacht. Sie werden bei uns problem- aber grundlos als Flüchtlinge anerkannt, pflegen von hier aus ihre Terror-Netzwerke und tauchen ihre Heimat in Blut. Diese Menschen sind keinesfalls schutzwürdig, das sind Verbrecher.“

Gegen Russen-General Golowatow ausgetauscht?

Bei dem festgenommenen Asylwerber handelt es sich um Ahmed Tschatajew, der seinen Flüchtlingsstatus nicht zum ersten Mal für weite Reisen nutzte. Unzensuriert.at berichtete bereits im Juli 2011 über seine bewegte Lebensgeschichte. Damals saß er in Bulgarien in Haft, nachdem er von dort in die Türkei einreisen wollte. Einer Auslieferung nach Russland entging er nur knapp und wurde wieder nach Österreich zurückgeschickt. Damals gab es Gerüchte, hinter dem plötzlichen Sinneswandel der Bulgaren könnte eine Art Gefangenenaustausch stecken. Fast gleichzeitig schickte nämlich Österreich den von Litauen als Kriegsverbrecher gesuchten Ex-General Michail Golowatow zurück nach Russland, was massive diplomatische Verstimmungen mit dem baltischen Staat auslöste.

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