HC Strache proklamierte Entscheidung für Österreich

Ein knappes Jahr vor dem planmäßigen Termin der Nationalratswahl 2013 versammelte HC Strache wichtige Vertreter der FPÖ und die österreichischen Medien, um in einer programmatischen Rede die "Entscheidung für Österreich" zu proklamieren. Vor 200 geladenen Gästen nahm der FPÖ-Obmann zu den aktuellen und zukünftigen politischen Herausforderungen Stellung. Strache spannte den Bogen vom ESM und der Europäischen Union bis zum wachsenden Problem der Zuwanderung und zur verfehlten österreichischen Bildungspolitik. Die knapp zweistündige Rede wurde immer wieder von heftigem Applaus unterbrochen. Zum Abschluss wurde von den Anwesenden mit Begeisterung die Bundeshymne gesungen – im Originaltext.

Entscheidung bei Wahlen 2013 zwischen FPÖ und SPÖ

Strache stellte den Nationalratswahlkampf 2013 als Richtungsentscheidung zwischen FPÖ und SPÖ ins Zentrum. Andere Gruppierungen würden da nur die Zuschauerrolle spielen:

SPÖ und ÖVP haben das Land in die Krise geführt. Faymann ist als Regierungschef gescheitert, der zu feige ist, sich vor dem Untersuchungsausschuss seiner Verantwortung zu stellen. Er ist deshalb auch der falsche Mann am falschen Platz für das Krisenmanagement. Es geht um Österreich oder den falschen Weg.

Die derzeitige rot-schwarze Regierung habe die Demokratie beseitigt, das Geld entwertet und einen Schuldenberg von 285 Milliarden Euro hinterlassen.

Europäische Union für Euro-Titanic verantwortlich 

Scharfe Kritik übte Strache auch an der Europäischen Union und der aktuellen Eurorettung. Die aktuelle EU-Führung und viele europäische Regierungschefs wie Monti oder Samaras seien Goldman Sachs verpflichtet, nicht der eigenen Bevölkerung.

Die Europäische Union hat mit dem ESM einen Raub an Österreich vollzogen. Als Euro-Titanic glaubt die EU einen Eisberg rammen zu können, und dabei als Sieger hervorzugehen. Dies ist ein schwerer Irrtum zu Lasten der Bevölkerung. Man will die Bürger entmündigen und einen zentralistischen Einheitsstaat schaffen. Die FPÖ stellt dem mehr Föderalismus, eine Renationalisierung bei Budget und Landwirtschaft sowie eine Stärkung der österreichischen Neutralität entgegen.

Bildungs- und Zuwanderungspolitik zu Lasten Österreichs

Breiten Raum in der Rede des FPÖ-Obmanns nahm die verfehlte Bildungs- und Zuwanderungspolitik ein. Das Modell der Gesamtschule und der wachsende Zuwanderungsdruck in den Schulen würden den österreichischen Schülern die Zukunftschancen rauben.

Alt-68er haben das österreichische Bildungssystem auf dem Gewissen. Es herrscht eine Zweiklassengesellschaft, wo nur jene Zugang zu einer guten Schulbildung haben, die es sich leisten können, ihre Kinder in Privatschulen zu schicken. In Wien stammen schon über 50 Prozent der Volksschüler aus Zuwandererfamilien. Die Geburten von österreichischen Kindern sind seit 1969 um jährlich Hunderttausend zurückgegangen.

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