Schein-Radlerin Vassilakou auf dem falschen Fuß erwischt

Au weh! Da hat jemand die Wiener Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) offenbar auf dem falschen Fuß erwischt. Wie berichtet, wurde Vassilakou von einem Beobachter als Schein-Radlerin entlarvt. Sie soll nach einem Event mit einem Klapprad weggefahren sein, aber nur wenige Meter, bis sie das Rad im Kofferraum ihres Dienstwagens packte und mit der Limousine davon fuhr. Entsetzte Bürger haben die Grün-Politikerin daraufhin per Mail konfrontiert. Die Reaktion: Vassilakou ließ ihre Büroleiterin antworten – und diese, Claudia Smolik, denunzierte den Informanten und die FPÖ, deren „politische Handschrift die ganze Verleumdung trägt“.

Smolik schreibt von einer „gesteuerten Fehlinformationskampagne“ und macht als Verbreiter der Nachricht Georg Zakrajsek vom Blog Querschüsse aus. Nachgefragt bei Zakrajsek, ob die Geschichte über das Schein-Radeln von Vassilakou stimme, sagte er gegenüber Unzensuriert.at: „Den Informanten, dem ich vertraue, kann ich nicht bekannt geben. Die Beobachtung hat es wirklich gegeben. Abstreiten ist sinnlos.“

Dass an der Sache wirklich etwas dran sein kann, lässt zumindest das wilde Herumschlagen von Vassilakous Büroleiterin Smolik vermuten. Denn sie gibt, obwohl sie die Querschüsse at als Informationsquelle ausgemacht hat, wie Smolik selbst schreibt, den Freiheitlichen die Schuld an dieser „perfiden Lüge“: „Das trägt klar die Handschrift der FPÖ, der jedes erbärmliches Mittel Recht ist, um Menschen, die ihr nicht genehm sind, persönlich zu diffamieren und anzuschütten.“ Smolik schwingt dann als Dienerin ihrer Chefin mithilfe einer pulumpen Unterstellung auch noch noch die Faschismuskeule: „Diese Taktik haben sie von ihren politischen Vorbildern übernommen.“

Büroleiterin von Vassilakou diffamiert Freiheitliche

Smoliks wirrer Racheakt gegen die FPÖ, die angeblich ihre Vorgesetzte denunziert haben soll, lässt tief blicken. Wider besseren Wissens will sie das Schein-Radeln ihrer Chefin als böses Gerücht der FPÖ in die Schuhe schieben. So diffamiert man Andersdenkende. Eine Taktik, die sich Smolik bei ihren politischen Vorbildern im Parlament, etwa beim grünen Abgeordneten Karl Öllinger, abgeschaut haben könnte. Ob das Schein-Radeln damit vom Tisch ist? Für alle jene, die die tolle Geschichte der Maria Vassilakou noch nicht kennen, nochmals der Originaltext des Informanten, der die Vizebürgermeisterin bei einer Peinlichkeit ertappt haben will:

Wir haben ja eine grüne Vizebürgermeisterin bei uns in Wien. Und natürlich fährt sie auch Rad. Ein Klapprad. Und mit dem ist sie unlängst bei einer Festivität aufgetaucht, wurde gebührend bewundert und zauberte Glanz in die Augen der Verehrer und –rinnen.
Was die begeisterten Zuseher nicht mitbekommen haben: Die Vizebürgermeisterin ist nach ihrem Auftritt mit dem Rad davongestrampelt, um die nächste Ecke, hat dort ihr Rad dem wartenden Chauffeur in die Hand gedrückt, der das Rad beflissen zusammengeklappt, es in den Kofferraum des Audi A 8 bugsiert, der Chefin elegant den Wagenschlag aufgehalten und sie unbehelligt vom Pöbel ins Nobel-Domizil transportiert hat.

Das soll alles erfunden sein? Die Darstellung klingt ziemlich plausibel, zumal Maria Vassilakou in einem Interview in der Tageszeitung Österreich selbst zugegeben hat, ein Klapprad zu besitzen. Hier das Originalzitat: "Ich besitze ein Faltrad. Das habe ich extra deswegen gekauft, damit ich im Sommer mit dem Rad ins Rathaus fahre. Aber es passt auch in den Kofferraum meines Dienstwagens, wenn ich Auto und Rad kombinieren muss. Und wenn jemand sieht, wie ich das Rad in den Kofferraum lege, ist es nichts Besonderes." Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.

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