Heinz Fischer attestiert Heer mit aktuellem Wehrsystem Professionalität

Ein klares Bekenntnis gab Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer zur Beibehaltung der Wehrpflicht ab. Bei der Angelobung von rund 1.000 Rekruten auf dem Wiener Heldenplatz appellierte das Staatsoberhaupt an die „Bereitschaft, dem Staat zu dienen“. Fischer spannte einen historischen Bogen von der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis heute und lobte die Arbeit des österreichischen Bundesheeres. Zur Funktion der Wehrpflicht sagte er: "Das Bundesheer wurde eingerichtet, auf Basis der allgemeinen Wehrpflicht mit der Aufgabe für das gesamte Volk, unser Land zu schützen." Fischer lobte die Heeresleistungsschau und strich heraus, dass gerade diese Veranstaltung die Professionalität des derzeitigen Wehrsystems aus Grundwehrdienern, Berufssoldaten und Milizherr beweise.

Minister Darabos und Landtagspräsident Kopietz gegen Wehrpflicht

Erwartungsgemäß für die Einführung des Berufsheeres trommelte Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ). Er forderte eine Veränderung und Weiterentwicklung des derzeitigen Bundesheeres, die er ausschließlich in einem Systemwechsel sieht. Gleichzeitig wandte sich der Ressortchef aber gegen das „Schlechtreden“ des Bundesheeres oder Bestrebungen, dieses ganz abzuschaffen. Auch der rote Wiener Landtagspräsident Harry Kopietz trat in einer Rede auf dem Rathausplatz bei einer Leistungsschau der Blaulichtorganisationen für die Einführung des Berufsheeres ein.

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