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Kabarettreifer Katalog zur Abschaffung Österreichs

29. Oktober 2012 - 23:48

„Ein Experte ist ein Mann, der hinterher genau sagen kann, warum seine Prognose nicht gestimmt hat“, meinte Winston Churchill. Und dabei kannte er noch gar nicht die „ExpertInnen" von „SOS-Mitmensch“. Diese präsentierten heute ein „Maßnahmenpapier“ mit 125 Vorschlägen, die als „Lösungen für Integrationspolitik“ ausgegeben werden. Damit die „Zeit der Ausreden“ tatsächlich vorbei ist, haben die „ExpertInnen“ zu allen Forderungen das zuständige Ministerium geschrieben, damit sich die Verantwortlichen bereits das entsprechende Budget richten können.

Hier ein paar Schmankerl aus dem unfreiwillig komischen Forderungskatalog, teilweise in gutmenschlicher Originaldiktion, teilweise in verständliches Deutsch übersetzt und ergänzt um die zu erwartenden Auswirkungen (in Klammern).

1: Wer länger als 5 Jahre in Österreich lebt, soll bleiben dürfen (expressis verbis).
2: Wer noch nicht 5 Jahre in Österreich lebt, soll auch bleiben dürfen (sinngemäß).
4: „Abschaffung der Schubhaft“ (sprich: faktisch überhaupt keine Abschiebungen mehr)
9: „Abbau von Aufenthaltshürden“ (wie z. B. Einkommens- und Sprachnachweis)
11: Bei Heirat Bleiberecht für Asylwerber (also Ankurbelung von Scheinehe-Schließungen)
19: Freifahrt im öffentlichen Verkehr im Bundesland für Asylwerber (wäre in Wien ein Anlass für Vassilakou, die Fahrscheine für die anderen wieder zu verteuern)
20: Lockerung der Einbürgerungskriterien samt Senkung der damit verbundenen Gebühren
21: In Österreich geborene Kinder sind automatisch Staatsbürger (womit wohl auch die Eltern ihren Aufenthalt dauerhaft absichern würden)
22: Doppelstaatsbürgerschaft
23: Einführung der „WohnbürgerInnenschaft“ mit aktivem und passivem Wahlrecht, sowie Eintrittsmöglichkeit in den Staatsdienst
28: Garantierter Kindergartenplatz ab 3 Jahre, für sozial Schwache gratis, unter Berücksichtigung der „Erstsprachenkompetenz“ (d.h., Migrantenkinder sollen zuallererst die eigene unter den ungefähr 3.000 Sprachen auf diesem Planeten beherrschen)
31: Gesamtschule
42: Serbokroatisch und Türkisch als wählbare Fremdsprachen an AHS
43: Lehramtsstudium für Türkisch und weitere Migrantensprachen
47: Abbau der Sprachhürden für die Erlangung eines unbefristeten Aufenthalts und der Staatsbürgerschaft (also ein Rechtsanspruch auf die Nicht-Beherrschung der Landessprache)
48: Grundrecht auf Verwendung der eigenen Sprache (wird lustig bei global ca. 3.000 Idiomen)
59: Noch stärkere Subventionierung nichtdeutschsprachiger Medien und Kulturproduktionen
68: Staatsdienst-Posten auch für Nicht-Staatsbürger (wird besonders bei Militärischem interessant)
69: Erleichterte Nostrifizierungen von Qualifikationen und Abschlüssen aus dem Ausland (Es reicht doch, wenn sich ein Jurist mit dem Rechtssystem des Herkunftslandes auskennt)
74: Keinerlei Hürden für Genossenschaftswohnungen
75: Keinerlei Hürden für Gemeindewohnungen
77: Bei der Zuweisung des Quartiers ist der Asylwerber anzuhören und Verschiedenes zu berücksichtigen etwa, dass der „Kontakt mit FreundInnen“ ermöglicht wird
83: Erleichterte Anerkennung von Qualifikationen im Gesundheitsbereich (freut ganz besonders den kongolesischen Voodoo-Buschdoktor)
89: Besserer Zugang zu Sportanlagen (könnten die deutschsprachigen Jugendlichen, denen die Benützung des Fußballkäfigs im Park durch Migranten-Gangs verboten wird, als zynisch empfinden)
107: „Stopp der einseitigen Dozierung von Werten“ (Anpassung sollte endlich umgekehrt funktionieren)
121: „Förderung von kritischer Gesellschaftsforschung und Rassismusforschung“ (Die „ExpertInnen“ vergessen auch nicht auf sich selbst, hier warten fette Honorare auf Kosten der Werktätigen)

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