Zu Allah darf man auch auf der Abbiegespur beten

Eine Leser-Reporterin der Gratiszeitung Heute traute ihren Augen nicht. Mitten auf der Abbiegespur auf der Bundesstraße 1 kurz vor Kapelln im Bezirk St. Pölten stellte ein Lkw-Fahrer seinen Laster ab und rollte seinen Gebetsteppich aus. Offenbar wollte der Mann sein Mittagsgebet nachholen. Die Allah-Anbetung bleibt ohne Konsequenzen.

Wenn ein Österreicher mitten auf einer Abbiegespur sein Auto parkt und dann aussteigt, um zu beten, wird er wohl nicht ohne Strafzettel davonkommen. Bei Muslimen ist das anders, zumindest wenn man einem Beamten der Verkehrspolizei, der in Heute zu Wort kam, Glauben schenken darf. Er sagte: „Grundsätzlich ist so ein Fall eine klare Verkehrsbehinderung. Aber auf jeden Fall heikel, sobald eine Religion im Spiel ist.“ Man merke sich: Bei künftigen Vergehen in der Straßenverkehrsordnung kann sich jeder auf die Religion berufen. Aber Achtung: Bei Katholiken werden die Behörden dieses Argument wohl nicht gelten lassen. Für Muslime dagegen könnte es ein Freibrief sein: So könnte jemand, der beim Falschparken erwischt wird, vorbringen, sein Auto nur deshalb dort abgestellt zu haben, um rasch das Mittagsgebet nachzuholen.

Mit Burkini im Schwimmbad – Bademeister machtlos

In Heute kann der Leser vom Sprecher des Islamischen Kulturzentrums, Mehmet Isik, auch erfahren, dass sich die Gebetszeiten nach der Sonne richten würden. „Grundsätzlich sollte der gläubige Muslim fünf Mal am Tag beten“, so Isik. Ja, aber doch nicht auf einer Abbiegespur einer Bundesstraße und dadurch andere Verkehrsteilnehmer gefährden! Dass Allah in Österreich über die Gesetze gestellt wird, ist keine Seltenheit mehr. Unzensuriert.at berichtete vor kurzem über einen Vorfall in einem Wiener Schwimmbad, in dem eine muslimische Frau trotz Protesten des Bademeisters mit ihrem Burkini ins Becken sprang. Und bei der Beschneidung von Babys zählt die Religionsfreiheit in Österreich mehr als die Unversehrtheit des Körpers. Oh Gott! Was kommt da noch alles auf uns zu?

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