Totes Lamm mit abgesägten Beinen im Gemeindebau

Die Wohnhausanlage am Muhrhoferweg in Wien-Simmering zählt mit ihren 60 Stiegen zu den größten Gemeindebauten des Bezirks. In dieser Anlage machte nun eine Mieterin (Name der Redaktion bekannt) eine schreckliche Entdeckung: Mitten auf dem Müllcontainerplatz lag ein totes Lamm, ohne Kopf und mit abgesägten Beinen, die einfach auf das Tier draufgelegt worden waren.

„Ich lebe seit 40 Jahren hier, aber so etwas habe ich noch nie gesehen“, empört sich die Gemeindebaumieterin, die am 27. Oktober ihren Mist entsorgen wollte und auf das misshandelte Tier stieß. Sie vermutet, dass Muslime im Haus ein Opferfest ausrichteten und das Lamm dabei rituell töteten. Möglich wär´s, denn von den 24 Wohnungen auf ihrer Stiege seien bereits zehn von türkischen Familien belegt.

Opferfest: Schafe müssen bei lebendigem Leib ausbluten

Jedes Jahr feiern Muslime das Ende des Hadsch, der Wallfahrt nach Mekka. Das Opferfest geht zurück auf die biblische Geschichte von Abraham und Isaak. Abraham war kinderlos, aber Gott (Allah) versprach ihm einen Sohn und gab ihm diesen Sohn. Gott prüfte Abrahams Gläubigkeit, indem er ihm befahl, seinen Sohn zu opfern. Doch kurz bevor Abraham seinen Sohn töten konnte, wies ihn der Engel Gabriel an, stattdessen ein Schaf zu opfern. Es ist für alle gläubigen Muslime weltweit Pflicht, zur Feier des Festes ein Tier zu opfern, wenn sie es sich denn finanziell leisten können. Das Opferfest kann zu jeder Jahreszeit stattfinden, es verschiebt sich im Sonnenkalender rückwärts um meist elf Tage pro Jahr. Die Tötung des Lammes ist besonders grausig, da man das Tier bei lebendigem Leib ausbluten lässt. In Österreich ist diese Zeremonie auf diese Art verboten, privat sowieso. Auf dem Schlachthof darf eine Schächtung nur nach Betäubung des Tieres und unter Aufsicht eines Tierarztes stattfinden.

Was den Täter im Gemeindebau Muhrhoferweg in Simmering geritten hat, diese grausliche Schächtung im privaten Rahmen durchzuführen, bleibt ein Rätsel. Die Mieterin erstattete keine Anzeige bei der Polizei, aus Angst, in Konflikt mit den türkischen Nachbarn zu geraten. Bei der Hotline von Wiener Wohnen sei sie nie durchgekommen, sagte sie gegenüber Unzensuiert.at. Daraufhin habe sie Briefe an alle Parteien geschrieben und nur von der FPÖ und von den Grünen eine Antwort bekommen. Das Mail, das ihr das Dialogforum der Grünen im Parlament schickte, wollen wir unseren Lesern (samt Fehlern) nicht vorenthalten:

Sehr geehrte Frau …,
Tierkadaver müssen normalerweise über die Tierkörperverwertung entsorgt werden. Daß das in diesem Fall nicht geschehen ist und daß sie sich über diesen Vorfall ärgern können wir gut verstehen.
Falls dieser Missstand nicht rasch beseitigt wurde können wir Ihnen noch empfehlen beim Misttelefon anzurufen. Die Telefonnummer: ist 01 546 48.
Leider wird Müll immer wieder nicht so entsorgt wie das sein müsste. Sie deuten selbst an, daß auch die Mülltonnen in ihrem Gemeindebau oft missbraucht werden. Hier hilft wohl nur immer wieder aufzuklären und am besten schon in der Schule damit zu beginnen den Kindern zu erklären, wie mit Müll richtig umzugehen ist.
Mit freundlichen Grüßen, Dialogbüro der Wiener Grünen

Dieses Mail zeigt einmal mehr, wie weit die Politik der Grünen von der Lebensrealität der Menschen entfernt ist. Statt auf das Problem vor Ort einzugehen, schicken sie der Frau einfach nur die Telefonnummer des Misttelefons und wollen angesichts einen offenbar geschächteten Schafes Menschen über korrekte Müllentsorgung aufklären. Von der SPÖ und ÖVP wird die Dame aus Simmering überhaupt im Stich gelassen.

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