Fanatische Salafisten entziehen Jugendliche ihren Eltern

Immer radikaler entwickelt sich die Salafistenszene in Deutschland. Die fanatischen Islamisten gehen immer rücksichtsloser bei der Rekrutierung ihres Nachwuchses vor. Jugendliche, aufgehetzt von älteren Glaubensgenossen reißen von zu Hause aus und schließen sich den Salafisten an. Der jüngste Fall trug sich Mitte Oktober in Düsseldorf zu, wo die erst 16-jährige Hilal Bulut verschwunden ist.

Laut Medienberichten ging die junge Türkin am 16. Oktober offiziell zum Arzt. Von diesem Arztbesuch kehrte die Jugendliche allerdings nicht mehr zurück. Die Eltern befürchten, dass Hilal mit einem zwei Jahre älteren Salafisten durchgebrannt ist, den sie in islamistischen Kreisen kennen gelernt hatte. Als die Eltern ihr verboten, den Niqab – einen Geschichtsschleier – zu tragen, zog sich das Mädchen immer mehr zurück. Inzwischen ermittelt der Verfassungsschutz.

CDU-Innenminister Schünemann warnt vor islamistischer Radikalisierung

Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) hat diesen und ähnliche Fälle zum Anlass genommen, vor der Radikalisierung in der deutschen Islamistenszene zu warnen. Niemand werde als Dschihadist geboren, deshalb müssten Radikalisierungsprozesse gestoppt und extremistische Netzwerke aufgedeckt werden. Schünemann möchte vor allem Jugendliche mit Migrationshintergrund in ihrem direkten sozialen Umfeld über die Gefahren des Extremismus informieren und das sowohl zu Hause als auch in der Schule, bei der Arbeit oder auf dem Fußballplatz.

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