Drittel der Arbeitsleistung: CDU-Staatssekretär bleibt bei Griechen-Kritik

Mitte letzter Woche ist es zu Ausschreitungen linksradikaler Aktivisten gegen den bundesdeutschen Generalkonsul in Griechenland, Wolfgang Hoelscher-Obermaier, gekommen. Als Grund wurde in der griechischen medialen Öffentlichkeit, aber auch in manchen bundesdeutschen Gazetten eine Äußerung von Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (CDU) angegeben. Dieser bleibt, unbeeindruckt von der medialen Begleitmusik indes bei seiner Griechenlandkritik.

Griechische Arbeitsleistung liegt bei einem Drittel

Staatsekretär Fuchtel, Sonderbeauftragter für Griechenland der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, hatte letzte Woche erwähnt, dass in der BRD 1000 kommunale Beamte das Arbeitspensum von 3000 Griechen schaffen würden. Am Tag danach kam es bei antideutschen Demonstrationen dann zu heftigen Ausschreitungen in Thessaloniki. Unter anderem wurde der dortige deutsche Konsul Wolfgang Hoelscher-Obermaier mit Wasserflaschen und Kaffeebechern beworfen. Anwesend waren auch die neokommunistische Bundestagsabgeordnete Annette Groth (Die Linke) und der linke Bürgermeister von Thessaloniki, Ioannis Boutaris (PASOK).

Unbeeindruckt zeigt sich von den Ausschreitungen hingegen der deutsche Staatssekretär. Er hält sie für eine von langer Hand vorbereitete Demonstration radikaler Gruppen. Gegenüber der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazin Focus steht Fuchtel zu seiner Überzeugung: "Probleme müssen in der gebotenen Weise benannt werden."
 

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