Moslems wollen aus Belgien einen islamischen Staat machen

22. November 2012 - 13:26

Im Oktober fanden in den Städten Molenbeek und Anderlecht nahe der belgischen Hauptstadt Brüssel regionale Wahlen statt. In beiden Distrikten konnten sich Moslems festigen und gewannen ein Stadtrats-Mandat. Als Abgeordnete ziehen Air Jedding L´Houcine und Redouane Ahrough von der flämischen Islampartei in die Stadtparlamente ein. Während der Wahlkampagne versprachen die beiden, die Einführung von Halal-Speisen in Mensen einführen und die Anerkennung der muslimischen Feiertage durch die Regierung zu fordern. Auch die in der belgischen Öffentlichkeit verbotene Vollverschleierung von Frauen soll wieder gestattet werden.

Belgien soll ein islamischer Staat werden

Nach den Wahlen bekannten sich beide dazu, dass aus Belgien ein islamischer Staat basierend auf der Scharia werden solle. Als gewählte Muslime würden sie den Islam als eine universelle Religion betrachten, der das Aufkommen der europäischen Zivilisation ermöglicht habe. Ahrough sagte in einem Interview, dass er für die Einführung des islamischen Rechts kämpfen werde. Es werde zwar ein langer Kampf werden, aber der Prozess sei bereits in Gang gesetzt. Die Islampartei plane auch bei nationalen und europäischen Wahlen anzutreten.

Verzicht auf Weihnachtsbaum, um Muslime nicht zu verärgern

Die beiden Islam-Politiker können in Belgien mit großen Entgegenkommen rechnen. Die Stadtregierung in Brüssel hat für dieses Jahr entschieden, den traditionellen Weihnachtsbaum im Stadtzentrum durch eine 25 Meter hohe elektronische Skulptur zu ersetzen. Stadträtin Bianca Debaets glaubt, dass der Weihnachtsbaum als Symbol des christlichen Weihnachtsfestes eine Beleidigung für Nicht-Christen darstellen könne. Damit sind vor allem Muslime gemeint, denn diese stellten im Jahr 2008 bereits 25,5 Prozent der Bevölkerung Brüssels, Tendenz steigend.  ist darüber hinaus sehr empört über das Vorhaben der beiden muslimischen Stadträte, in Belgien die Sharia einzuführen.

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