Unterrichtsministerin tut nichts gegen islamischen Fanatismus

Europa und die westliche Welt werden aktuell von einem fanatischen Islamismus bedroht. Der Direktor des „European Strategic Intelligence and Security Center“, Claude Monique, sieht die Gefahr des Islamismus als größte Bedrohung für Europa. Vor allem junge Muslime sind gefährdet, in die Fänge radikaler Prediger und Gemeinschaften zu geraten. Bildung und Integrationsgrad spielen dabei eine nachhaltige Rolle. Ebenso entscheidend ist das persönliche Umfeld wie etwa Wohnort, Schule oder Universität. Besonders in Österreich und Deutschland existieren verhältnismäßig große muslimische Gemeinschaften. Regierungen und Behörden haben das Thema in den vergangenen Jahrzehnten jedoch vernachlässigt. Dies nahm die Nationalratsabgeordnete Susanne Winter (FPÖ) zum Anlass, eine Anfrage an Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) zu richten. Diese schätzt ihrer Verantwortung als Ministerin für diese Problematik allerdings gering ein.

15 Prozent der jungen Muslime sind radikal

Winter zitiert in ihrer Anfrage Claude Monique im Zusammenhang mit der Gefahr des Islamismus. Seiner Einschätzung nach könnten 10 bis 15 Prozent der jugendlichen Muslime zu radikalen Islamisten werden. Die Studie „Deutsch-türkische Lebens- und Wertewelten“ offenbarte gravierende Fehlentwicklungen. So halten 18 Prozent der Befragten jüdische Mitbürger für „minderwertig“. Knapp zwei Drittel der Türken von 15 bis 29 Jahren halten die von Salafisten organisierte und umstrittene Koranaktion für begrüßenswert. Dieser Wert liegt wesentlich über der älteren Generation. Die muslimische Jugend beginnt sich zunehmend von westlichen Wertesystemen und Normen zu entfremden.

 

Konfrontiert mit den Gefahren des Islamismus, sieht die rote Unterrichtsministerin allerdings keinerlei wirklichen Handlungsbedarf, die Schüler gegen Fanatismus zu immunisieren. Ihr schwammige Antwort:

Österreichische Schulen gehen mit der Aufgabe, junge Menschen auf das Leben in einer demokratischen Gesellschaft vorzubereiten, verantwortungsvoll um. Es ist jedoch nicht Aufgabe der Schule allein, Kinder und Jugendliche durch entsprechende gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Chancengerechtigkeit gegen Fanatismus zu immunisieren.

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