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UKIP-Mitglieder dürfen keine Pflegeeltern mehr sein

28. November 2012 - 11:36

Nun macht die ideologiegesteuerte Politik auch vor dem Status der Pflegefamilie nicht Halt. Weil englische Pflegeeltern in Rotherham sich zur UK Independent Party (UKIP) bekannten, wurden ihnen von der Labour-geführten Gemeindeverwaltung die Pflegekinder einfach weggenommen. Als Begründung wurde angeführt, dass die UKIP „rassistisch“ sei und man deshalb keine Pflegekinder mehr zuteilen wolle. Dies gelte vor allem für Kinder mit Migrationshintergrund, da man deren Pflege bei einer solchen Gesinnung gefährdet sehe. Joyce Thacker, Direktorin der Kinder- und Jugendabteilung des sozialistisch dominierten Gemeinderats von Rotherham meinte gegenüber der BBC

Es gibt in UKIP einige harte Ansichten und wir müssen an die Zukunft der Kinder denken. Diese Kinder haben einen EU-Migrationshintergrund und UKIP hat klargemacht, dass sie Multikulturalismus beenden wollen und ich muss mich daher fragen, wie sensibel ich gegenüber den Kindern bin.

Den Pflegekindern ging es bei UKIP-Familie gut

Eines ist aber offensichtlich unbestritten. Den Pflegekindern ging es bei den UKIP-Anhängern gut. Sogar die für den Kindesentzug verantwortliche Direktorin Thacker bestätigte in einer Stellungnahme, dass die Maßnahme nichts mit der Qualität der Unterbringung zu tun habe. Die bisherige Pflegemutter zeigt sich geschockt: „Diese Kinder wurden geliebt und sie wurden genauso behandelt wie unsere eigenen. Wir hätten diese Kinder nie genommen, wenn wir Rassisten wären.“

UIKIP und Konservative gegen rotes Rotherham

Sowohl der Parteiobmann der UKIP, Nigel Farage, als auch der konservative britische Erziehungsminister Michael Gove wandten sich gegen die Entscheidung der sozialistischen Gemeindeverwaltung von Rotherham. Farage: „Ich bin sehr zornig. Es handelt sich um politische Vorurteile der schlimmsten Sorte. Das ist der typische Fanatismus, den man von der Labour-Partei und den von ihr geführten Räten kennt.“ Und der konservative Minister Gove ergänzte: "Ich glaube, dass es falsch ist, Kinder aus einem liebenden Heim zu entreißen nur wegen der Ansichten, die den Eltern zugeschrieben werden. Gerade in einem Moment, in dem wir mehr Pflegeeltern wollen. Wir brauchen weniger Ideologie, wenn es darum geht sicherzustellen, dass Kinder liebevoll untergebracht sind."
 

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