Europäische Zigaretten werden weiter vereinheitlicht

Die Europäische Union setzt ihre rigorosen Maßnahmen gegen den Konsum von Rauchwaren konsequent fort. Auf der Agenda der neuen Richtlinie steht die weitgehende Vereinheitlichung von Zigaretten. Wie das Handelsblatt unter Berufung auf Informationen der Bild-Zeitung berichtet, hat sich die EU-Kommission grundsätzlich darauf verständigt, dass Zigaretten künftig keine Zusatzgeschmackstoffe mehr enthalten dürfen. Auch die Ergänzung von Zigarettentabak mit Vitaminen, Koffein oder Farbstoffen soll künftig verboten sein. Der Durchmesser von Zigaretten darf 7,5 mm nicht mehr unterschreiten. Damit werden sowohl Menthol- als auch Slim-Zigaretten vom Markt verschwinden.

Zigaretten und ihre Packungen werden reguliert

Änderungen sind auch für das äußere Erscheinungsbild der Zigarettenpackungen vorgesehen. Hier sieht der Entwurf vor, dass die Warnhinweise zur Schädlichkeit des Zigarettenkonsums 75 Prozent der Verpackungsfläche einnehmen müssen. Für sonstiges Design und die Präsentation des Markennamens steht damit nur noch ein Viertel der Verpackung zur Verfügung.

Während nun künftig die Fläche für Warnhinweise festgelegt sein wird, ist die Gestaltung weiterhin unterschiedlich. Manche Länder wie Österreich oder Irland begnügen sich bisher mit dezenten Aufschriften, welche auf die gesundheitlichen Risiken von Tabakkonsum hinweisen. In Spanien sind die Packungen hingegen bereits mit Schockbildern illustriert, welche die Folgen des Zigarettenkonsums auf drastische Weise darstellen.

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