Linksmedien schießen sich auf Akademikerball ein

Am 1. Februar findet heuer der 1. Wiener Akademikerball in der Wiener Hofburg statt. Veranstalter ist die FPÖ Wien. Der Ball ersetzte den Wiener Korporationsball (WKR-Ball), der nach schwersten Anfeindungen linker und offen linksextremer Organisationen im Jahr 2012 zum letzten Mal stattfand. Die Gesellschafter der Hofburg-Betriebsgesellschaft waren dem Druck nicht gewachsen, den die grundrechtsfeindliche Meute im Verein mit den meisten Medien des Landes entwickelt hatte.

Ein Monat vor der Premiere des neuen Balles, der ebenfalls von aktiven Angehörigen der Wiener Korporationen mit ihren Damen eröffnet wird, gerät auch dieses ins Visier der Medien, nachdem dieselben üblich Verdächtigen wie letztes Jahr bereits seit Monaten dagegen agitieren. Heute widmet der gesellschaftspolitisch immer weiter nach links abdriftende Kurier dem Ball einen ausführlichen, jedoch in keiner Passage in die Nähe der Objektivität vorstoßenden Artikel, der bei den Lesern der Zeitung auf blanke Ablehnung stößt.

Kurier kritisiert Hofburg-Betreiber

Abgesehen davon, dass die Verantwortung für die Gewalt rund um den letzten WKR-Ball nicht – den Geschehnissen entsprechend – eindeutig bei den linken Gegendemonstranten festgemacht wird, kritisiert Autor Josef Gebhard unverhohlen die Entscheidung der Hofburg-Betreiber, der FPÖ die Räume für einen Ball zur Verfügung zu stellen. „Informationen“ seien „offenbar nicht zu den Hofburg-Betreibern durchgedrungen“ oder würden „bewusst übersehen“, orakelt Gebhard und meint damit den Umstand, dass der Wiener Akademikerball die Tradition des WKR-Balls fortführt. Als „Beweis“ wird eine Artikelschlagzeile aus Unzensuriert.at angeführt, die lautete „WKR-Ball wird zum Wiener Akademikerball“. Der Kurier hat dies mit knapp zehnmonatiger Verspätung immerhin auch schon bemerkt. Der Artikel erschien hier am 10. März 2012.

Die Kommentatoren im Online-Kurier lehnen die manipulative Berichterstattung fast einstimmig ab und erkennen das Kalkül dahinter. Der Leser „willy kravina“ etwa schreibt:

Das Thema wird jetzt schon aufbereitet, um voll loszuschlagen, wenn die vermummten Anarchisten verteidigt werden müssen, welche Passanten und Ballbesucher attackieren. Gewalt geht in diesen, noch unseren, Landen fast immer von Links aus.

Standard verhört Hofburg-Geschäftsführerin

Etwas subtiler nähert sich Der Standard, der letztes Jahr die publizistische Speerspitze gegen den WKR-Ball gebildet und die halbe Redaktion in die Veranstaltung eingeschleust hat. Die Zeitung eröffnet die Berichterstattung mit einem Interview, besser gesagt einem Verhör. Die Geschäftsführerin der Hofburg-Betriebsgesellschaft, Renate Danler, muss 14 großteils aggressive Fragen beantworten, die sich um WKR- bzw. Akademikerball drehen. Das Interview besteht insgesamt aus 18 Fragen. Danler bleibt dennoch standhaft und fasst ihren Zugang zum Ball und zu den regelmäßigen Gegendemonstrationen so zusammen: „Wir bedauern diese Eskalation auf das Tiefste. Ein Ball ist ja nichts Politisches. Es ist etwas Gesellschaftliches, wo Leute Freude empfinden sollten.“

Karten für den Wiener Akademikerball

Kartenbestellungen für den Wiener Akademikerball sind über das Büro am Rathausplatz 8/3/9, 1010 Wien unter der Telefonnummer +43 (0) 664 358 9925, per Fax unter +43 (0) 664  7411 006 77, per Mail an verkauf@wiener-akademikerball.at sowie über das Formular auf der Webseite www.wiener-akademikerball.at möglich. Karten Kosten 75 Euro. Studenten und Präsenzdiener zahlen 30, Jugendliche unter 19 Jahren nur 20 Euro.

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