Französisches Satire-Blatt mit neuen Mohammed-Karikaturen

Mit neuen Mohammed-Karikaturen macht die erste Ausgabe des französischen Satire-Magazins Charlie Hebdo im Jahr 2013 auf sich aufmerksam. Wieder geht es um das Leben des Propheten. Bereits die September-Ausgabe 2012 und die darin abgebildeten Mohammed-Comics haben bei fundamentalistischen Muslimen zu heftigen Protesten geführt. Dies wird in der französischen Öffentlichkeit auch jetzt wieder erwartet. Eine Regierungssprecherin verwies in diesem Zusammenhang allerdings auf die Pressefreiheit in Frankreich.

Herausgeber bezeichnet Comic als „völlig halal“

Der Herausgeber des französischen Satire-Magazins, Stéphane Charbonnier, gab sich über zu erwartende Proteste gegen das Mohammed-Comic belustigt. Die Veröffentlichungen seien „völlig halal“ und damit auch für die Betrachtung durch Muslime geeignet. Es sei nichts Schockierendes dabei, aber „wenn die Leute schockiert sein wollen, werden sie schockiert sein“. In der Machart von Charlie Hebdo wird mittels gelber Männchen das Leben Mohammeds von der Geburt bis zur Begegnung des Erzengels Gabriel nacherzählt.

Das 64 Seiten umfassende Sonderheft zum Thema Mohammed liegt für sechs Euro im französischen Zeitschriftenhandel auf. Der Verlag hat vorerst etwa 80 000 Exemplare von Charlie Hebdo ausliefern lassen. Wenn es ein ähnlicher Erfolg wie die September-Ausgabe 2012 wird, ist eine erhöhte Auflage nicht ausgeschlossen.

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