Finanzlandesrat Brenner durch Mitarbeiterin schwer belastet

Schwere Geschützte fährt nun die entlassene Mitarbeiterin Monika R. gegen ihren ehemaligen politischen Vorgesetzten David Brenner (SPÖ) auf. Laut R. hätten die Mitglieder des Finanzbeirates, an der Spitze Finanzlandesrat und Landeshauptmannstellvertreter Brenner, spätestens seit 2008 über das Finanzdesaster in Salzburg Bescheid gewusst. Damals seien Veranlagungen „radikal“ geschlossen worden, was zu Ausstiegsverlusten geführt habe. In den Folgejahren seien von der Politik, sprich von Brenner, Anlageempfehlungen gekommen, die gegen den Rat der Fachbeamtin umgesetzt worden seien.

Landesrat Brenner für 250 Millionen Verlust verantwortlich?

Laut R. habe die Willensbildung von Landesrat Brenner und des Finanzbeirats dazu geführt, dass schlussendlich ein finanzieller Schaden von 250 Millionen Euro für das Land Salzburg entstanden sei. Fest stehen soll mittlerweile, dass R. immer wieder mit ihren Vorgesetzten Konflikte über die Veranlagungsstrategie ausgefochten hat. Den Vorgesetzten bis hinauf in die rot-schwarze Salzburger Landesregierung war aoffensichtlich sehr wohl die Problemzone „Finanzveranlagungen“ seit langer Zeit bekannt.

Der ins Zentrum der Vorwürfe geratene Brenner änderte vor diesem Hintergrund seine bisherige Verteidigungslinie. Er äußerte in einer Reaktion auf die Vorwürfe von R., dass er „mehrfach den Auftrag gegeben“ habe, das Risiko der Veranlagungen zu reduzieren. Gleichzeitig bezeichnete Brenner die Äußerungen von R. als „Schutzbehauptungen einer Beschuldigten.“

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