Wien: In den Schulen wird nicht mehr Deutsch gesprochen

13. Januar 2013 - 11:46

Die zügellose Zuwanderungspolitik der rot-grünen Wiener Stadtregierung ist hinlänglich bekannt. Doch die Situation ist schlimmer als befürchtet. Eine Anfragebeantwortung im Parlament brachte zutage, dass in Wien-Margareten 89 Prozent der Volksschüler eine andere Erstsprache haben als Deutsch. Viele andere Bezirke verzeichnen einen Migrantenanteil von mehr als zwei Drittel. Nur die Waldviertler Stadt Zwettl scheint noch in deutschsprachiger Hand zu sein. Hier beträgt der Ausländeranteil in Schulen nur ein Prozent.

Wien mit 54 Prozent und Vorarlberg mit 28 Prozent sind die beiden Bundesländer, die in ihren Schulen den höchsten Migrantenanteil aufweisen. Die Spitze bildet der 5. Bezirk in Wien, Margareten, wo der Anteil auf 89 Prozent angestiegen ist – das heißt: 924 von 1038 Kindern haben eine andere Erstsprache als Deutsch. Die beiden Bezirke Rudolfsheim-Fünfhaus und Ottakring liegen bei je 80 Prozent, die Brigittenau bei 79 Prozent und Meidling bei immerhin noch 70 Prozent.

Noch mehr Zuwanderer-Kinder in den Hauptschulen

Noch höher sind die Anteile von Kindern mit anderer Erstsprache als Deutsch an den Hauptschulen Wiens. In Margareten und Hernals stammen 93 Prozent der Schüler nicht mehr aus Österreich. Auf mehr als 80 Prozent Migrantenanteil kommen die Bezirke Alsergrund, Ottakring (je 88 Prozent), Brigittenau (83 Prozent) und Rudolfsheim-Fünfhaus (81 Prozent).

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