SPÖ-Ackerl vergleicht Wehrdienst mit dem NS-Zwangsdienst

Ungeheuerliche Entgleisung vom Chef der SPÖ-Oberösterreich, Josef Ackerl. Bei einer Parteiveranstaltung in Wels sagte er: „Die Zwangsverpflichtung ist eine Idee des Nationalsozialismus, der den Arbeitsdienst geschaffen hat.“ Für viele ist diese Aussage der absolute Tiefpunkt in der Heeresdebatte. Auch Bundespräsident Heinz Fischer rügt seinen Parteifreund und rät ihm indirekt, Geschichte zu lernen.

Fischer im Kurier: „Die Behauptung von Landeshauptmann-Stellvertreter Ackerl, wonach die Verpflichtung zum Wehrdienst eine Idee des Nationalsozialismus sei, ist eine bedauerliche Entgleisung“, die außerdem „völlig unhistorisch“ sei. Die moderne Form der Wehrpflicht sei in Europa mehr als 200 Jahre alt – „und in Österreich ist die Wehrpflicht nach Abschluss des Staatsvertrages von einem demokratisch gewählten Parlament durch ein Verfassungsgesetz beschlossen worden“.

Ackerl sieht keinen Anlass für Entschuldigung

Ackerl will sich jedoch nicht entschuldigen. Sein Geschäftsführer Christian Horner sagte gegenüber dem Kurier: „Es gibt keinen Anlass zur Entschuldigung. Ackerl hat nie die Wehrpflicht mit dem Nationalsozialismus in Verbindung gebracht.“

Tatsächlich ist Ackerls Ausraster ein weiterer Beweis dafür, dass die SPÖ-Parteisoldaten um Kanzler Werner Faymann und Verteidigungsminister Norbert Darabos vor Nervosität hyperventilieren. Sie fürchten, die Volksbefragung zur Wehrpflicht zu verlieren und salutieren an der Wahlfront mit schweren, unlauteren Geschützen auf. Zuerst wurde das Gespenst, dass künftig auch Frauen zum Heer müssten, in die Schlacht geworfen. Da fragten sich Beobachter schon, wann die Roten mit der Schreckensmeldung nachschießen, dass möglicherweise auch Tiere eingezogen werden könnten. Das blieb den Österreichern bisher erspart. Im Gegensatz zur Mobilmachung der Boulevard-Zeitungen für ein Berufsheer, die vollgestopft mit Regierungsinseraten trotzdem Umfragen veröffentlichen müssen, die eine Mehrheit für die Wehrpflicht ausweisen.

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