Radbeauftragter Blum will Radler auf Ringstraße lassen

Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne) hat gleich nach ihrem Amtsantritt einen sogenannten Radbeauftragten installiert und für die neu gegründete Agentur jährlich sage und schreibe 900.000 Euro zur Verfügung gestellt. Martin Blum, der diese Agentur mit zwei Mitstreitern betreut, fiel bisher aber nicht auf. Die Opposition rätselte, was dieser Mann den ganzen Tag so tut und warf Vassilakou vor, nur einen Versorgungsposten geschaffen zu haben. Zu Unrecht, wie sich jetzt herausstellt, denn der Radbeauftragte macht jetzt mit einer Jahrhundert-Idee auf sich aufmerksam: Blum will die Ringstraße für Radler öffnen.

Vom städtischen Radbeauftragten Martin Blum hat man das ganze Jahr 2012 nichts gehört. Nur in einem Interview mit ORF.at kündigte er an, 2013 mit eigenen Ideen durchzustarten. Nun machte er diese „gefährliche Drohung“ war. Denn das Millionenprojekt Ring-Radweg ist ihm nicht genug. Künftig könnte man Radler auch direkt auf der Ringstraße sehen. Blums Idee will die Stadt nämlich tatsächlich umsetzen – und zwar dort, wo es machbar und sinnvoll ist. Dem nicht genug, zeigt der sogar von SPÖ-Bürgermeister Michael Häupl (er warf ihm ganz offen Untätigkeit vor) gescholtene Blum plötzlich Arbeitseifer und möchte auch die erste Fahrradstraße Österreichs installieren. In seinem Blickpunkt ist die Hasnerstraße in Ottakring – sie wäre die Erste ihrer Art.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: EASYATW1), ltd. Unzensuriert

  Dieses Video könnte Sie auch interessieren:
Copy link