Illegale Einfuhr bringt gefährliche Tiere nach Österreich

Dass Österreich mit illegalen Zuwanderern der Spezies Mensch aus gewissen Teilen der Erde zu kämpfen hat, ist längst bekannt. Dass auch illegale Tierimporte erhebliche Probleme mit sich bringen, hat nun eine parlamentarische Anfrage des FPÖ-Abgeordneten Ruppert Doppler an den für den Tierschutz zuständigen Gesundheitsminister Alois Stöger ergeben. Stöger listet in seiner Beantwortung den Aufgriff einer Unmenge an fremden Tieren auf, die aus Artenschutz- und Tierschutzgründen eigentlich nicht nach Österreich gebracht werden dürfen. Von der Giftschlange bis zur Vogelspinne finden sich viele Arten, die man im Tierreich ferner Länder antreffen kann.

Massenimport von Giftschlangen nach Österreich

Im abgefragten Zeitraum von 2007 bis 2012 war Österreich Zielgebiet für einen Massenimport von Giftschlangen. Unter anderem wurden Anakondas, Tigerphytons, Klapperschlangen, Kornnattern, Vierstreifnattern, Königsboas, Baumpythons, Amurnattern, Puffottern, Kobras, Klapperschlangen, Kupferkopfschlangen und Teppichphytons von den österreichischen Zollbehörden aufgegriffen.

Aber nicht nur Giftschlangen sind bei illegalen Tierimporteuren hoch im Kurs. Auch Schildkröten, Vogelspinnen, Geckos,  Chamäleons, Wüstenrennmäuse, Papageien oder Leguane werden gerne illegal nach Österreich gebracht. Dass diese illegalen Einfuhren keineswegs die “Privatangelegenheit” der Importeure ist, sondern auch für Dritte schwere Folgen haben kann, zeigt etwa das Beispiel der Grünen Mamba, von der enorme Gefahr ausginge, wenn sie entkäme. Ihr Biss endet ohne sofortige Behandlung tödlich. Bei einem durchschnittlichen Menschen genügen dafür bereits 10 bis 20 Milligramm.

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